Kaufleute kämpfen

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Die Habinghorster Kaufleute (im Bild: Vertreter der Inwerb) hätten sich eine probeweise Öffnung der Lange Straße von der B 235 für den Individualverkehr gewünscht.

Nach dem Nein der Ampelkoalition zu der von CDU und FWI geforderten Öffnung der Lange Straße für den Individualverkehr, ist die Enttäuschung bei der Habinghorster Kaufmannschaft nach wie vor groß. "Diese Aktion hat uns die Augen geöffnet, dass es der Koalition mehr um das politische Ansehen gegenüber der Opposition geht, als um unsere Zukunft und Existenzen", sagen Vertreter der Werbegemeinschaft Inwerb.

Sie verweisen auf den Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP. Dort heißt es, dass "nach dem Abschluss der Baumaßnahmen (...) eine ergebnisoffene Überprüfung der Verkehrssituation erfolgen soll. Als Ergebnis wird eine Öffnung nicht ausgeschlossen."
In der Ratssitzung, die Vertreter der Inwerb als Besucher auf der Empore verfolgten, habe man jedoch mit Befremden feststellen müssen, "dass die Koalition nicht einmal die Bereitschaft signalisiert hat, eine Kostenprüfung für eine probeweise Öffnung der Lange Straße durchführen zu lassen. Die Grundlage für die derzeitige Abstimmung war eine grobe, nicht genau definierte Kostenschätzung plus x, die eine großangelegte Öffnung beinhaltet", so die Kaufleute.
Als Konsequenz aus den Eindrücken der Ratssitzung wolle man seine Vorstellungen und Erfordernisse aus eigener Kraft weiter vorantreiben. "Wir planen mehrere Aktionen", kündigt die Kaufmannschaft an. Seit der vergangenen Woche sammelt man zudem Unterschriften für eine Öffnung der Lange Straße. Listen liegen in Geschäften auf der Lange Straße aus. "Die Aktion soll uns als Grundlage für einen Bürger- antrag dienen." Der Rat der Stadt solle sich dann erneut mit dem Thema Lange Straße auseinandersetzen. "Mit dem Unterschied, dass wir dann Rederecht haben und uns verteidigen können", erklärt die Inwerb auch mit Blick auf "die unsachlichen, verbalen Attacken", die es während der Ratssitzung aus Koalitionskreisen in Richtung der Kaufmannschaft gegeben habe.
Man erhoffe sich ein "öffentliches Bekenntnis aller Parteien, die uns helfen wollen, unserem Habinghorst einen neuen Aufschwung und eine hoffnungsvolle Zukunft zu geben." Man begrüße jeden Gesprächspartner, "der uns bei der Umsetzung unserer Ziele unterstützt."
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