Was nicht passt, wird passend gemacht!

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Jetzt ist es fast amtlich: Die Sekundarschule Süd bekommt einen nördlichen Teilstandort. Vertreter von Rot-Grün freuen sich, dass „dem Elternwillen Rechnung getragen wurde.“ Und weiter heißt es: „52 Anmeldungen an der Sekundarschule Nord reichen nicht aus, um hier eine eigenständige Sekundarschule zu gründen – aber auch diese Eltern sollen ihr Kind an einer Schule einschulen können, die sie gewollt haben“ (Schuldezernentin Petra Glöß). Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn was lehrte uns die jüngste Vergangenheit? Schulen, die nicht genügend Anmeldungen aufweisen können, laufen perspektivisch aus. Elternwille hin oder her. In dieser Debatte berief sich Rot-Grün immer auf die nackten Zahlen; von einer „Mindestgrößen-Verantwortung“ war die Rede. Und was passiert jetzt? Die Sekundarschule Nord kann nicht genügend Anmeldungen aufweisen, aber in diesem Fall möchte man dem Elternwillen trotzdem Rechnung tragen. Irgend etwas passt hier nicht zusammen. Oder anders formuliert: Was nicht passt, wird passend gemacht!
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