Fußgängerampel an der Uferstraße: "Grünphase ist zu kurz"

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SPD-Chef Rajko Kravanja (v.l.), EUV-Chef Michael Werner und die SPD-Ratsmitglieder Malte Rodammer und Volkmar Bendl begutachten die Ampel an der Uferstraße.

„Die Grünphase reicht nicht. Selbst wenn man gesund ist, kommt man so gerade eben über die Straße.“ Deshalb plädiert SPD-Ratsmitglied Malte Rodammer für eine längere Taktung der Fußgängerampel an der Uferstraße auf der Höhe der Franz-Hillebrand-Hauptschule.

Zusammen mit SPD-Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja, SPD-Ratsmitglied Volkmar Bendl und EUV-Chef Michael Werner begutachtete er die Situation bei einem Ortstermin in Ickern. Man wolle präventiv etwas unternehmen, so Rodammer. Denn da die Ampel in der langgezogenen Kurve zur Leveringhauser Straße liege, würden die Autos hier Schwung nehmen, schilderte Kravanja die Gefahr für langsame Fußgänger.
Ursprünglich ist die Ampel eingerichtet worden, damit vor allem die Schüler der Hauptschule sicher über die Uferstraße kommen. „Aber der Ortsteil verändert sich“, erläuterte Kravanja. Jetzt gebe es auch viele ältere Bürger, und man müsse daher reagieren.

Behindertengerechter Ausbau

Rodammer verwies darauf, dass die Ampel die einzige vernünftige Querungshilfe in diesem Abschnitt sei. Daher solle nicht nur die Grünphase verlängert werden. Zudem solle die Ampel behindertengerecht ausgebaut werden. „Die Bordsteine sind schon abgesenkt. Aber es fehlen akustische Signale und Leitstreifen für Sehbehinderte.“
Die Uferstraße sei eine Landesstraße, erklärte EUV-Chef Michael Werner. Man werde das Thema jedoch aufgreifen und sich mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW in Verbindung setzen, sagte er zu, sich sowohl um eine verbesserte Taktung als auch um einen barrierefreien Ausbau kümmern zu wollen.
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