Von Baguette, Pumpernickel und Champs-Élysées: Französischer Abend bei der VHS

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Der Autor Pierre Sommet, gebürtiger Franzose mit doppelter Staatsangehörigkeit.
Warum ist „das Baguette“ im Französischen weiblich, was hat der „Pumpernickel“ mit Napoleon zu tun und warum sollte man in einer französischen Bäckerei besser kein „baiser“ bestellen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen (nicht nur um das Thema Gebäck) bekamen knapp 80 Besucher am 6. November im Dachstudio der Stadtbibliothek Dinslaken. Auf Einladung der VHS las Pierre Sommet aus seinem Buch „Madame Baguette und Monsieur Filou“, entführte die Zuhörer humorvoll auf eine deutsch-französische Reise und deckte so manche unbekannte Verbindung zwischen den zwei Sprachen auf. Zum Beispiel bedeutet das französisch klingende Wort „Baiser“ im Nachbarland „Kuss“ (von weiteren, noch intimeren Lesarten ganz zu schweigen). Dies könnte in einer französischen Bäckerei für einige Missverständnisse sorgen – besser, man bestellt gleich eine „meringue“.

Für den musikalischen Teil des Abends sorgte Walter Weitz, der die Lesung mit bekannten französischen Chansons bereicherte und das Publikum mit seiner Gitarre schwungvoll zum Mitsingen animierte. Ein stilechter Imbiss mit Baguette, Käse und Rotwein rundete das Programm ab. Nach rund zweieinhalb Stunden gab es langanhaltenden Applaus für die Künstler.
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