Jung, klug und echt engagiert

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Angebot und Vielfalt wachsen: Seit letztem Samstag können sich die Dinslakener auch über Mango und Camp David in ihrer Neutor Galerie freuen. Das Bild zeigt Center Manager Jeremia Gonzales Martinez (li.), Junior Center Manager Julian Koch (re.) mit dem Team von Camp David. Fotos: Heike Cervellera (Foto: Heike Cervellera)
 
Herzlich willkommen: Der neue Mango-Store sorgt für noch mehr Shopping-Laune bei den Besuchern. (Foto: Heike Cervellera)
Der Center Manager der Neutor Galerie Jeremia Gonzales Martinez im Interview


Er ist 32 Jahre jung, Architekt, Bau- und Immobilienmanager und seit einem Jahr Center Manager der Neutor Galerie: Jeremia Gonzales Martinez. Eine Aufgabe, die es in sich hat, denn ein Shopping Center in einer Größenliga von 16.000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu leiten, bedarf schon einigen Kalküls.

Erblickte man noch vor einiger Zeit eine in die Jahre gekommene Herti-Ruine, so erstrahlt an dieser Stelle nun die Neutor Galerie, die sich mit seinem Angebot nicht verstecken muss. Der Niederrhein Anzeiger sprach mit dem Center Manager, der nun seit ziemlich genau einem Jahr die Geschicke des Objektes leitet.

Niederrhein Anzeiger: Herr Martinez, was genau macht die Neutor Galerie aus?
Martinez: Die Neutor Galerie ist für mich ein ganz besonderes Shoppingcenter, das sich grundlegend von vielen anderen wie zum Beispiel in Berlin, Freiburg oder München unterscheidet. Es wurde für die Dinslakener gebaut. Es ist eine Ergänzung zum innerstädtischen Angebot, ja man könnte sogar sagen, es ist der neue Motor was die Einzehandelszentralität angeht.

Niederrhein Anzeiger: Was meinen Sie genau mit Motor?
Martinez: Sagen wir so: Viele Städte haben durch das online-Angebot Probleme im Einzelhandel, die Städte werden immer leerer, die Bestellzahlen im Internet wachsen hingegen exorbitant. Auch Dinslaken war von dieser Entwicklung betroffen. Durch die Neutor Galerie und der damit verbundenen Bündelung eines vielfältigen Einkaufsangebots wurde Dinslaken für die Besucher einfach wieder attraktiver. Die Galerie ist keine Konkurrenz zu den ansässigen Einzelhändlern, sondern hat die Innenstadt beflügelt. Durch das erweiterte Angebot kommen wieder viel mehr Menschen hierher, wovon die Einzelhändler ebenfalls profitieren.

Niederrhein Anzeiger: Wie erklären Sie sich dann das gespaltene Image des Shopping Centers?
Martinez: Die meisten Menschen begegnen Veränderungen immer mit einer gewissen Skepsis, das ist völlig normal. Viele hatten die Befürchtung, es könne ein architektonischer Einschnitt im Stadtbild Dinslakens bedeuten, wobei der Eigentümer sehr darauf geachtet hat, eine harmonische Verbindung zu entwickeln. Schauen Sie hier, diese Fassade wurde mit Backsteinen gestaltet, so dass es einen optisch harmonischen Übergang zu dem neben liegenden Gebäude bildet. Darüber hinaus, haben einige noch gar nicht den Versuch unternommen, die Vielfalt hier zu erkunden.

Niederrhein Anzeiger: Was hat sich unter Ihrer Leitung im letzten Jahr verändert und was sind ihre nächsten Ziele?
Martinez: Im gesamten letzten Jahr haben wir die Auslastung deutlich erhöht und Leerstände verringert. Das hängt damit zusammen, dass die Besucher-Frequenz um zehn bis 20 Prozent gestiegen ist. Das lockt immer mehr Kunden, aber auch Shop-Betreiber an. Welche Stadt in der Größe von Dinslaken schafft es schon, einen Desigual-Shop für sich zu gewinnen? Aber auch die Neueröffnung von Mango oder Camp David beweist, das der Standpunkt Neutor Galerie immer stärker angenommen wird. Ein Prozess, den ich in den nächsten Jahren selbstverständlich weiter entwickeln werde. Darüber hinaus wird die Neutor Galerie sich noch stärker mit Aktionen wie zum Beispiel einer Beachparty, einem Hobby-Handwerkermarkt, Kindertrödelmarkt oder dem Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz den Dinslakener präsentieren. Die Neutor Galerie ist nicht einfach nur ein Shopping Center, sie ist auch ein Ort, an dem man sich trifft und austauscht.

Niederrhein Anzeiger: Herr Martinez, nach so vielen Stationen in Deutschland, sind Sie in Dinslaken angekommen?
Martinez: Ja, das bin ich und wie. Es ist einfach ein großer Unterschied zwischen Großstädten wie Berlin oder München im Vergleich zu einem beschaulicheren Städtchen wie Dinslaken. Die Menschen hier sind viel offener, man kommt schneller ins Gespräch, die Freundlichkeit ist es, die mir hier so gefällt. Da ist man auch schnell mal beim "Du" und trinkt einen Kaffee zusammen.

Niederrhein Anzeiger: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Neutor Galerie?
Martinez: Ich wünsche mir, dass die Akzeptanz weiter so wächst, wie es im Moment der Fall ist. Dass die Menschen ihre Vorbehalte einfach mal über Bord werfen und sich auf uns einlassen. Ich bin davon überzeugt, dass wenn sie erst einmal da waren, ganz schnell wiederkommen. Herzlich willkommen: Der neue Mango-Store sorgt für noch mehr Shopping-Laune bei den Besuchern.
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