Klaus-Peter Wolf las in Dinslaken - Rupert ist immer dabei

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Klaus-Peter Wolf las vor ausverkauftem Haus. Fotos: Susanne Kaminski
Kann man sich eigentlich wirklich auf Rupert freuen? Niemand möchte diesen einen Protagonisten aus der Ostfrieslandkrimireihe wirklich mal in echt erleben. Oder vielleicht doch? Im Art Inn Hotel am vergangenen Mittwoch jedenfalls freuten sich Klaus-Peter Wolfs Leser auf ihren Autor und ihren Rupert.

Und wenn der Autor seine Geschichten schreibt, dann trägt er Kämpfe mit seinen Figuren aus. Davon weiß auch seine Frau Bettina Göschl ein Lied zu singen. Sie war bei der Lesung in Dinslaken und präsentierte gleich zwei davon. Denn wenn ihr Mann einen neuen Krimi schreibt, ist er schließlich nicht nur eine Person.

Der Autor machte an diesem Abend wieder einen seiner Protagonisten lebendig. Er ist Rupert. Nicht nur, wenn er an einer Autobahnraststätte eine „Scheiß Gemüsesuppe“ bestellt, weil Rupert ihn gerade beherrscht.
Ein gerappelt voller Saal lauschte der Lesung aus „Ostfriesenwut“. Bis auf den letzten Platz war die Räumlichkeit im Art Inn Hotel belegt. Zwei unterhaltsame Stunden mit dem Autor: Da geht seinen Fans regelmäßig das Herz auf. Das Lesen aus dem Buch ist dabei fast schon Nebensache.

Doch diese Lesereise ist wieder eine ganz besondere. Denn selbst die von der Presse so hochgejubelten „Fifty shades of grey“ konnten nichts ausrichten und müssen schon seit Wochen den ersten Platz an Klaus-Peter Wolfs „Ostfriesenwut“ abgeben, ganz ohne großes Tamtam, nur durch stetige Flüsterpropaganda zu einem Roman, bei dem Klaus-Peter Wolf zum Vorgänger „Ostfriesenfeuer“ noch einen drauf gesetzt hat. Ein verdienter Platz eins. Und Mr. Grey bleibt wütend, auch wenn er nicht aus Ostfriesland kommt.
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