CDU Dinslaken: Besuch in Fliehburg und Taubenstraße

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Dinslakens CDU-Fraktionschef Heinz Wansing und CDU-DIN-Vorsitzender Horst Miltenberger.
Heinz Wansing und Horst Miltenberger (CDU-Ratsfraktion) informierten sich vor Ort über die Situation der Flüchtlinge in Dinslaken. Der Kontakt ist traditionell eng, denn Caritasdirektor Michael van Meerbeck ist auch der Geschäftsführer des CDU- Stadtverbandes und sorgt kontinuierlich für Erdung seiner Partei auch beim sensiblen Thema Flüchtlinge.

Seit die Caritas 2013 die Einrichtung übernahm, hat sich viel getan: Renovierte Häuser mit gepflegtem Umfeld. „Jeder Mensch kommt mit einer Geschichte von Flucht, Hunger, Gewalt und Krieg hier hin. All das muss aufgearbeitet werden. Hier kommen die Geflüchteten zur Ruhe und können sich mit ihren Kindern wieder sicher fühlen.“, erläutert van Meerbeck. Und erntet dafür auch von diesen Besuchern: „Große Anerkennung, was die Caritas hier leistet“.
„Erst recht, wenn man bedenkt, wie wenig pädagogische Mitarbeiterinnen der Caritas für die Menge an geflüchteten Menschen zur Umsetzung der inhaltlichen Aufgaben zur Verfügung stehen“, so Wansing und Miltenberger.

Der Caritasdirektor lobte aber auch das große ehrenamtliche Engagement der Dinslakener und den Förderverein Fliehburg: Sprachkurse und Einladungen in die Kirchengemeinden, eine aktive Kleiderkammer, Einladungen der Flüchtlinge in Familien, Sprachpaten zur Übersetzung und vieles mehr. „Aber auch die Flüchtlinge engagieren sich, z.B. beim Außen- und Innenanstrich der Gebäude“.

Gerade hat die Stadt 120 Geflüchtete zusätzlich aufnehmen müssen.
Die Kirchengemeinde St. Vincentius stellte spontan ihren Kindergarten Taubenstraße zur Verfügung. Nachbarn und Freiwillige haben geholfen, das Außengelände kurzfristig wieder herzurichten. Das Hardtfeld wurde innerhalb kurzer Zeit unbürokratisch durch die Caritas und mit Hilfe beauftragter Firmen bewohnbar gemacht. Sofort waren die Mitarbeiterinnen zur Stelle, brachen ihren Urlaub ab, engagieren sich auch über ihre Arbeitszeit hinaus. 12 Stunden Einsatz am Tag sind seither keine Seltenheit.

„Auf die Menschen in unserer Stadt können wir schon stolz sein“, berichtet van Meerbeck: „Dafür an dieser Stelle ein großes Danke an alle Helfer!“.
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