Dinslaken Rotbachsee: Forelle, Zander & Co.

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40 Jahre Angelsportverein "Petri Heil" Dinslaken. Ortstermin am Rotbachsee mit dem ASV-Vorsitzenden Hans-Jürgen Woydich. Foto: Jape
 
Am Rotbachsee wird nicht nur geangelt, sondern die ASV-Mitglieder pflegen den Fischbestand und halten das Ufer sauber. Foto: jape
Dinslaken: BSV Gelände Rotbachsee Hiesfeld | Angelsportverein „Petri Heil“ feiert 40. Jubiläum am 26. September ab 11 Uhr am Rotbachsee: Der Rotbachsee gehört zu den schönsten Gewässern der näheren Umgebung. Naherholung im ursprünglichen Sinne des Wortes.

Dass der See sich so prächtig entwickeln konnte, liegt auch am ungebrochenen Engagement des Angelsportvereins „Petri Heil“, der sich seit Jahrzehnten um das Kleinod kümmert. Denn hier werden nicht nur große Fische gefangen, sondern auch dafür gesorgt, dass sie hier gut leben können. Und wo gedeihen Fische am Besten? Genau, in sauberem Wasser und in natürlicher Umgebung.

Deswegen sammeln die ASV-Mitglieder regelmäßig den Müll ein, schneiden das Ufergrün und setzen jährlich viele hundert kleine Fische in den Rotbachsee. Alles finanziert aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. So konnte sich über die Jahrzehnte ein kleines Paradies für Aale, Schleien, Zander, Rotaugen, Hechte, Karpfen und Brassen entwickeln.

Das lockt auch gefiederte Fischfreunde wie den Haubentaucher, Reiher oder „gefräßige Komorane“ an, wie uns der ASV-Vorsitzende Hans-Jürgen Woydich Leid geprüft berichtet. Die fliegende Konkurrenz ist schon ärgerlich, denn der Verein investiert im Jahr rund 3700 Euro in Jungfische, die hier im See an Größe und Gewicht zunehmen sollen.

Aber - so ist das Leben. Der Verein sieht seine Arbeit als praktischen Gewässer- und Naturschutz und sorgt auch für die richtige Angel-Ausbildung. Dazu gehört selbstverständlich auch, den frisch gefangenen Fisch waidmännisch korrekt zu töten und auszunehmen. Tipps zur anschließenden leckeren Zubereitung gibt´s von erfahrenen Anglern gratis dazu:
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Frische Forelle mit Kräutern und Zitrone im Backofen in Folie oder Backpapier gegart, ist ganz einfach - super lecker und gesund.
Es wird auch geräuchert!

"Petri Heil!" und "Groß und Viele!"

Beim Angeln selbst ist Geduld und Ausdauer gefragt. Viele Angelsportfreunde genießen die Ruhe und Tanken so Kraft gegen den Alltagsstress. Oft sind die Angler aber auch die ersten, die zum Beispiel eine drohende Sauerstoffknappheit im See bemerken und melden.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken, dem Revierförster und dem Lippeverband klappt wohl bestens. Bei entsprechendem Alarm sorgt der Lippeverband mit Umwälzpumpen für frischen Sauerstoff im See.
Woydich erinnert sich noch gut an den heißen Sommer 2004, der im Rotbachsee zu einer Grünalgen-pest mit erheblichem Fischsterben führte. Mit Hilfe von Belüftungsventilatoren des Lippeverbandes konnte dem aber erfolgreich Einhalt geboten werden.

Nachwuchspflege

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Jugendarbeit: Immerhin 23 Jung-Angler sind im Verein aktiv, der insgesamt rund 100 Mitglieder hat. Und so wünscht sich Hans Jürgen Woydich zum 40. Geburtstag seines Angelsportvereins neben dem obligatorischen „Petri Heil!“ und „Groß und Viele!“, dass auch zukünftige Generationen den Angelsport am Rotbachsee so erhalten und das Wissen um das Angel-Glück weitertragen. Auch wir gratulieren zum 40. Geburtstag!
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