Polizei zieht tickende Zeitbombe auf der A31 aus dem Verkehr

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In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag befuhr ein rumänischer 40-Tonnen-Lkw die BAB 31. Aufgrund gravierender technischer Mängel blieb der Laster zwischen den Anschlussstellen Gescher / Coesfeld und Legden / Ahaus liegen.

Die Autobahnpolizei untersuchte das Fahrzeug des 28-jährigen Fahrers aus Rumänien genauer und stellte sofort schlimme Mängel fest. So war zum Beispiel die Antriebsachse um 15 cm zum Aufbau versetzt. Zusätzlich waren sogar die wichtigen Luftleitungen, die auch zum Bremsen benötigt werden, durchtrennt und nur mit Kabelbinder provisorisch geflickt. Bei dieser Zugmaschine kann man getrost von einer tickenden Zeitbombe sprechen.

Die Autobahnpolizei untersagte sofort die Weiterfahrt und ließ den Lkw aus dem Verkehr ziehen. Eine Bergungsfirma aus Reken wurde verständigt und sorgte für das sichere Abschleppen. Hierfür musste die Richtungsfahrbahn Emden der A 31 am frühen Samstagmorgen voll gesperrt werden, da die Zugmaschine noch vor Ort vom Auflieger getrennt und gedreht werden musste. Bei der Zugmaschine war die Hinterachse nicht mehr rollfähig.

Hier kann man wirklich von Glück sprechen, dass nicht mehr passiert ist.
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