Direktkandidat der LINKEN zum Bundestag: Gewerkschafter und Kreistagsmitglied Wilhelm Zachraj

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Der aus Bottrop stammende Dorstener Wilhelm Zachraj (66) ist zum Bundestags-Direktkandidaten der LINKEN im Wahlkreis Bottrop / Dorsten / Gladbeck nominiert.

Zachraj ist Mitglied des Kreistages Recklinghausen und der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowie des Kreisvorstandes der LINKEN in Recklinghausen.

In Bottrop war er bis zu seinem Umzug nach Dorsten im Jahr 1980 für die DKP als Sachkundiger Bürger im Planungs- und Umweltausschuss sowie im Bau- und Verkehrs-Ausschuss.
1994 war Zachraj in die PDS eingetreten und hatte ab 2005 den Einigungsprozess mit der WASG zur LINKEN aktiv mitgestaltet.
Aktiver DGB-Gewerkschafter.

Gewerkschaftlich aktiv war der frühere Technische Fernmeldebetriebsinspektor zunächst bei der IG Bergbau, dann bei der Deutschen Postgewerkschaft und ist bis heute bei ver.di als Teamer auf Landesebene tätig.
Im sportlichen Bereich engagiert er sich als Vorsitzender des Tae-Kwon-Do-Verein Baek-Ho Wulfen.
Interessen der Städte in Bundestag einbringen

Inhaltlich rückt Zachraj auch bei seiner Bundestagskandidatur kommunalpolitische Themen in den Mittelpunkt: „Alle drei Städte in diesem Wahlkreis – Bottrop, Gladbeck und Dorsten – sind vom sogenannten ‚Stärkungspakt‘ betroffen: Sie werden so gezwungen, ihre Bürgerinnen und Bürger gleich doppelt zu missbrauchen: als Melkkühe, indem Hundesteuer, Grundsteuer und Gewerbesteuer angehoben werden; und als Sparschweine, indem immer mehr öffentliche Leistungen zusammengestrichen werden.“
Als prägnante Beispiele führt er dabei an: die erfreulicherweise verhinderte Schließung des Stenkhoffbads als einzigem Freibad in Bottrop und die komplette Streichung der städtischen Zuschüsse für das Freizeitbad in Dorsten-Barkenberg, das nur dank des Engagements zahlloser Bürger gerettet werden konnte; hinzu kommen die Erhöhung der Grundsteuer B in Gladbeck um 42 Prozent, was sich auch heftig auf die Mietkosten auswirkt, sowie massive Stellenstreichungen im öffentlichen Dienst und daraus folgende Arbeitsüberlastung für die Beschäftigten sowie Qualitätsverschlechterungen für die Bürger.

Zachraj erklärte hierzu: „Natürlich gibt es auch hausgemachte Probleme wie das ‚Finanz-Bermuda-Dreieck‘ Atlantisbad in Dorsten und den Flughafen ‚Schwarze Heide‘ in Bottrop. Aber die eigentlichen Probleme sind in Berlin und Düsseldorf geschaffen worden: Allein durch die Steuersenkungen für Reiche und Konzerne in der Ära Schröder/Fischer gehen Bund, Ländern und Gemeinden Jahr für Jahr Steuereinnahmen in Höhe von 100 Milliarden Euro verloren. Hieran gilt es im Bundestag zu arbeiten: die Gemeinden finanziell wieder lebensfähig auszustatten. Dafür setze ich mich ein.“
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