Großeinsatz: Olymp Sportpark nach Großbrand total zerstört

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Ein Großbrand hat in der Nacht zu Freitag den Olymp Sportpark in Dorsten völlig zerstört. Erst am Tag wird das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Drohnenfotos: Bludau
Dorsten: Olymp Sportpark |

+++Aktuell+++: Im Einsatz waren die Löschzüge Altstadt, Hervest I, Wulfen, Hervest-Dorf, Holsterhausen, Altendorf-Ulfkotte und die hauptamtliche Wache. Der Löschzug Rhade sicherte während des Einsatzes den Grundschutz für das Dorstener Stadtgebiet an der Feuer- und Rettungswache.  Aktuell laufen die Nachlöscharbeiten vor Ort. Dazu wird auch ein Bagger eingesetzt die eingestürzten Gebäude abzutragen. Mittlerweile ist auch der Löschzug Lembeck an der Brandstelle.


Dorsten. Ein Großbrand hat in der Nacht zu Freitag den Olymp Sportpark in Dorsten völlig zerstört. Den rund 100 Einsatzkräften gelang es aber, eine benachbarte Sporthalle zu retten. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Der Sachschaden dürfte im Millionenbereich liegen.  Das Feuer ist offenbar kurz nach Geschäftsschluss um 23 Uhr ausgebrochen.

Mitarbeiter und Gäste befanden sich nach Angaben der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude. "Wir wurden wegen eines Dachstuhlbrandes alarmiert, merkten aber schnell, dass es größer ist", sagte Feuerwehrsprecher Markus Terwellen.Löschzüge aus dem gesamten Stadtgebiet fuhren auf die Halbinsel Maria Lindenhof, letztlich dürften ungefähr 100 Einsatzkräfte vor Ort gewesen sein.  "Binnen zehn Minuten", so Terwellen, brannte der etwa 1200 Quadratmeter große Fitnessclub, eine Holzkonstruktion, in voller Ausdehnung. "Da war nichts mehr zu machen", sagte der Feuerwehrsprecher. Das Dach stürzte ein, das Gebäude brannte komplett aus. Immerhin gelang es den Einsatzkräften, die benachbarte Sporthalle des Gymnasium Petrinum zu schützen. Wasser wurde aus allen Hydranten in der Umgebung und auch aus der Lippe entnommen. Mit mehreren Drehleitern bekämpften die Wehrleute die Flammen.  Die Löscharbeiten werden laut Terwellen wohl bis Freitagvormittag andauern.
Sie wurden in der Nacht von vielen Schaulustigen verfolgt. Auf dem Lippedamm und auf den Brücken über Lippe und Kanal standen die Menschen, das Feuer war weithin sichtbar. "Aber sie stören nicht, wir nehmen sie überhaupt nicht wahr", so Terwellen während des Einsatzes. Zur Brandursache gab es in der Nacht keine Aussagen.

Über die weiteren Erkenntnisse der Polizei und Feuerwehr halten wir sie hier auf dem Laufenden.
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