Bufdis an der Klinik

Anzeige
Dr. Jens Kreuter (ganz rechts), Beauftragter für die Freiwilligendienste, würdigt das Engagement des Universitätsklinikums Dortmund. Dort würde man gerne noch mehr Bufdis einsetzen. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Klinikum | Seitdem es den Zivildienst nicht mehr gibt, werden Freiwillige immer wichtiger. Es sind nicht nur junge Leute, die sich als Bufdis in sozialen oder kulturellen Bereichen engagieren - der Bundesfreiwilligendienst steht allen Altersgruppen offen.

stadtmitte. Der Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium, Dr. Jens Kreuter,
hat im Rahmen eines Besuchs beim Universitätsklinikum das Engagement der dort freiwillig Tätigen gewürdigt:
„Das Universitätsklinikum Dortmund hat es in kurzer Zeit geschafft, viele Menschen für ein Engagement im Bundesfreiwilligendienst zu begeistern – das verdient großen Respekt“, sagte Jens Kreuter während seines Besuches. „Mein Dank gilt aber auch ganz besonders allen Freiwilligen, die mit ihrer Unterstützung den Menschen vor Ort einen wertvollen Dienst erweisen. In meinen Gesprächen haben mir die Freiwilligen aber auch berichtet, wie sehr sie selbst von diesen Erfahrungen profitieren“.
„Die Freiwilligen des BFD und FSJ sind eine Bereicherung für unser Klinikum “, sagte Ortwin Schäfer, Arbeitsdirektor am Klinikum Dortmund. „Sie unterstützen uns bei der Pflege, Betreuung und Versorgung und leisten damit einen wertvollen Dienst zum Wohle unserer Patienten. Gerne würden wir noch mehr Freiwillige einsetzen.“
Die Klinikum Dortmund gGmbH ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit rund 3850 Mitarbeitern und verfügt – bis auf die Psychiatrie – über sämtliche medizinische Fachrichtungen. Das Klinikum behandelt jährlich über 200 000 Patienten, davon werden etwa 55 000 stationär versorgt.
Die Bundesfreiwilligen können sich innerhalb des Pflegehilfs- und Betreuungsdienstes in verschiedenen Bereichen wie z. B. dem Patientenbegleitdienst oder der Zentralen Notaufnahme engagieren. Zurzeit leisten beim Klinikum Dortmund 30 Personen einen Bundesfreiwilligendienst und 30 Personen ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an alle Bürger, sich außerhalb von Beruf und Schule für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten in einem sozialen oder ökologischen Tätigkeitsfeld zu engagieren. Neu ist nicht nur die Möglichkeit, sich ebenfalls in den Bereichen Kultur, Integration oder Sport engagieren zu können, sondern auch die Öffnung des Freiwilligendienstes für über 27-Jährige.
Bundesweit sind mehr als 35 000 Menschen im Bundesfreiwilligendienst engagiert. In NRW gibt es momentan 7662 und in Dortmund 318 Bundesfreiwillige (Stand: Dezember 2012). Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.