Zoo lädt Sonntag zum Orang-Utan-Tag ein

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Yenko schwingt mit seiner Ziehmutter Toba durch sein Gehege im Zoo, ihre Artgenossen in der freien Natur sind bedroht. (Foto: Holger Schmälzger)

Yelko, Walter und die anderen Orang-Utans stehen Sonntag, 21. August, im Fokus im Dortmunder Zoo: Hier wird der Welt-Orang-Utan-Tag begangen. Am Aktionstag informieren die Zoofreunde und der Verein Borneo Orangutan Survival Deutschland Besucher über die stark gefährdeten Tiere und die Gründe für die Bedrohung ihres Lebensraums.

Der BOS informiert an einem Info-Stand im Regenwaldhaus über Orang-Utans, den tropischen Regenwald und darüber, was unser Konsumverhalten mit diesen Menschenaffen und ihrem Lebensraum zu tun hat.

Kinder basteln Rosinenhölzer

Außerdem bietet der Zoo Orang-Utan-Fütterungen an. An einem Bastelstand können Kinder kleine Beschäftigungen wie Rosinenhölzer für die Orang-Utans herstellen. Beim Kinderschminken werden die kleinen Besucher selbst zum Orang-Utan. Eine Orang-Utan-Regenwald-Rallye lockt mit tollen Preisen.

Bärenanlage wird umgebaut

Der Förderverein Kinder und Zoo Dortmund e.V. öffnet seinen Infopavillon neben den Kleinen Pandas. Dort kann man sich bei Kaffee und Kuchen stärken und erfährt Neues zum aktuellen Projekt des Fördervereins, dem Umbau der Brillenbärenanlage.

Nur noch 7000 wildlebende Tiere

Von den Sumatra-Orang-Utans, die im Zoo Dortmund gehalten werden, gibt es nur noch ca. 7000 wildlebende Tiere – mit abnehmender Tendenz. Die größte Bedrohung liegt im Verlust ihres Lebensraums: Der Regenwald wird abgeholzt, um Ölpalmen anzubauen. Das daraus gewonnen Palmöl findet man in vielen Produkten, die wir täglich nutzen, in Schokolade, Keksen, Margarine und Hygieneartikeln.
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