Neue Container für alte Kleider

Anzeige
Statt der bekannten grünen Altkleidercontainer gibt es in Zukunft eckige Behälter mit einem größeren Fassungsvermögen. Überall dort, wo schon jetzt Papier- und Glascontainer stehen, soll ein Altkleidercontainer hinzukommen (Foto: Archiv Schmitz)

Grün, rund und schon ein bisschen in die Jahre gekommen – die alten Altkleidercontainer haben bald ausgedient.

Die EDG tauscht die vorhandenen Container gegen neue aus. Die neuen, eckigen Behälter aus verzinktem Stahlblech haben ein vergrößertes Fassungsvermögen von fünf Kubikmetern und sind mit zwei, bequem zu befüllenden seitlichen Einwurfklappen ausgestattet.

Sukzessive tauscht die EDG nicht nur die zurzeit auf Dortmunder Stadtgebiet verteilten rund 300 alten grünen Container gegen neue aus sondern will auch ihre Anzahl mittelfristig auf 550 Stück erhöhen. Im ersten Schritt sollen bis zu den Sommerferien 300 Depotcontainer aufgestellt werden; die komplette Ausweitung des Netzes für Alttextilien wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Vorgesehen ist, dass zukünftig jeder Standort mit Papier- und Glascontainern auch mit einem Altkleidercontainer ausgestattet sein wird.
Die EDG plant auch Veränderungen bei den Depotcontainern für Papier, Pappe und
Kartonagen. Entscheidend ist hier, dass die schnell gefüllten 3,2-Kubikmeter-Container gegen größere 5-Kubikmeter-Container ausgetaucht werden, die mit entsprechend größeren Sammelfahrzeugen geleert werden. Größere Fahrzeuge und größere Container führen aber auch dazu, dass die EDG, um ein sicheres Leeren der Depotcontainer und Rangieren der Fahrzeuge zu gewährleisten, gezielt Standorte an Engstellen aufgeben wird.

Darüber hinaus werden einige kritische Standorte, die regelmäßig durch Überfüllung
oder Beistellungen von Haus- oder Sperrmüll negativ ins Auge fallen, aufgegeben.
Parallel zum Austausch der Alttextilcontainer wird die EDG an den bestehenden
Standorten die vorhandenen Depotcontainer einer Grundreinigung unterziehen.
Die EDG verfolgt mit der Optimierung ihres Depotcontainer-Netzes, die mit den
jeweiligen Bezirksvertretungen abgestimmt ist, folgende Ziele:
• ein einheitlich gestaltetes und optisch ansprechendes Depotcontainernetz für
Papier, Glas und Textilien
• mehr Kundennähe durch ein flächendeckendes Depotcontainernetz für die drei genannten Wertstoffgruppen
• eine Qualitätssteigerung bei der Stadtsauberkeit
• eine Steigerung der Sammelmenge, das sich letztlich als ein Plus an Verwertungserlösen zu Gunsten der Gebührenzahler auszahlt

Eine Untersuchung hat ergeben, dass allein in der Restmüll- und der Wertstofftonne
über 2800 Tonnen Textilien pro Jahr enthalten sind, die derzeit nicht aussortiert
und daher auch nicht verwertet werden können. Wenn zukünftig an 550 Standorten
größere Container aufgestellt sind, wird sich das Behältervolumen voraussichtlich auf 2750 Kubikmeter erhöhen, wodurch auch die heutige Sammelmenge bei den Alttextilien gesteigert wird.

Mit diesen Angeboten wird die EDG den gesetzlichen Regelungen zur Wertstofferfassung gerecht und leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Jeder Bürger kann zudem über die Zuführung seiner Wertstoffe in die Sammelsysteme der EDG über die gesteigerten Verwertungserlöse seinen eigenen, direkten Beitrag zur Gebührenstabilität erbringen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.