Risiken durch Tätowieren: Körperschmuck unter der Haut

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Ein Tattoo stechen sollte nur unter einwandfreien hygienischen Bedingungen erfolgen. (Foto: AOK/hfr.)

Ob im Lettering-, Comic- oder Asian-Style: Tätowierungen sind angesagt. Doch wer sich diese Art Körperschmuck unter die Haut stechen lässt, sollte sich über die möglichen gesundheitlichen Risiken informieren, rät die AOK NORD WEST.

Da durch Hygienemängel Infektionen auftreten können, ist eine sorgfältige Auswahl des Tattoo-Studios unbedingt anzuraten. Die Verwendung von sterilen Nadeln und Instrumenten sollte genauso selbstverständlich sein wie das Desinfizieren der Hände und Tragen von Einmalhandschuhen und Mundschutz. Die Farbpigmente werden mit Nadeln durch die Oberhaut eingebracht. So entstehen kleine Wunden, über die Keime eindringen können. Weitere Risiken sind allergische Reaktionen und bleibende Hautschädigungen. Die im Tattoo-Studio verwendeten Tinten sollten daher den in Deutschland geltenden Vorgaben entsprechen.
Wegen des Infektionsrisikos sollten sich Schwangere und Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem nicht tätowieren lassen. Das gilt auch für Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen und für alle, die zu Allergien oder Ekzemen neigen. Vorsicht ist auch bei einer Nickel-Allergie geboten, da der Stoff in vielen Tattoo-Farben steckt.
Mehr Infos unter Safer Tattoo oderBundesamt für Verbraucherschutz.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund
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