Eishockey-Sport gerettet

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Im Präsidium der neuen Eisadler engagieren sich : Markus Meister, Lothar Grabe und Fabian Reiling. (Foto: Eisadler)

Dortmund. Eine ganze Zeit lang sah es so aus, als gäbe es in der nächsten Saison kein Eishockey in Dortmund. Doch die Fans können aufatmen, auch im nächsten Jahr gibt es den schnellsten Mannschaftssport der Welt im Eisstadion an der Strobelallee zu bewundern.

Die Zukunft des Dortmunder Eishockeys stand auf der Kippe. Betroffen waren, neben der Oberligamannschaft, vor allen Dingen die vielen Kinder und Jugendlichen, die dem Eishockeysport in Dortmund nachgingen. Das durfte nicht sein. Deshalb beschlossen ca. 20 Eishockeybegeisterte vor allen den Nachwuchssport zu retten, und man gründete einen neuen Verein, die Eisadler Dortmund.

20 Begeisterte gründeten neuen Verein

Tag und Nacht wurde an der Vereinsgründung gearbeitet, und am Ende hatte man es geschafft. Innerhalb weniger Tage wurde ein zukunftsträchtiges Konzept auf die Beine gestellt, ein engagiertes Präsidium gefunden, die Vereinsgründung notariell beglaubigt und die Mannschaften beim LEV gemeldet.
Neben den Dortmunder Nachwuchsmannschaften, die in ihren bisherigen Spielklassen starten, wird es auch wieder eine Seniorenmannschaft geben, die in der NRW-Liga starten wird.
Das neue Präsidium, bestehend aus Kaufmann Lothar Grabe (1.Vorsitzender), der Dortmunder Eishockeylegende Markus Meister (2.Vorsitzender), sowie dem Bankkaufmann Fabian Reiling (Finanzvorstand) ist sich sicher, dass Eishockey in Dortmund bestehen kann.

Keine finanziellen Risiken

„Wir gehen keine finanziellen Risiken ein, und werden jede Saison akribisch genau planen. Der Etat muss schon vor der Spielzeit gesichert sein. Damit wollen wir für Fans und Sponsoren ein verlässlicher Partner sein. Wir sind davon überzeugt, dass Eishockey in Dortmund so eine Zukunft hat“, so das neue Präsidium.
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Wolfgang Rausch aus Dortmund-West | 08.05.2013 | 10:08  
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