Felix Heinemann fährt als jüngster Deutscher zu Ruder-Weltmeisterschaften

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Felix Heinemann (Foto: DRV/CEWE)
Wenn am Samstag im französischen Aiguebelette die Ruder-Weltmeisterschaften beginnen ist zum ersten Mal seit acht Jahren wieder ein Sportler des Ruderclub Hansa Dortmund mit dabei. An den Steuerseilen des deutschen Leichtgewichts Achters sitzt Felix Heinemann.
Im Gegensatz zur offenen Gewichtsklasse dürfen die Leichtgewichts-Ruderer im Durchschnitt höchstens 70 Kilo wiegen, der Steuermann nur 55 Kilo.
In den letzten Wochen hat sich die Mannschaft in Rostock intensiv auf den anstehenden Wettkampf vorbereitet. Das deutsche Boot geht als Titelverteidiger ins Rennen. Aus dem Gewinnerboot des letzten Jahres sind fünf Athleten erneut dabei. Trotzdem erwartet Heinemann einen harten Kampf: „Die Italiener sind jedes Jahr stark und wollen sich für den zweiten Platz vom letzten Jahr revanchieren. Auch die Türken, die letztes Jahr überraschend Bronze gewonnen haben, schätze ich als sehr stark ein.“ Einen ersten Kräfteabgleich wird es am kommenden Dienstag geben, wenn die Bahnverteilung für das Final ausgerudert wird. Da für den Leichtgewichtsachter nur fünf Nationen gemeldet haben, sind alle bereits für das Finale am Freitag (04.09.) um 13:35 Uhr qualifiziert.
Mit seinen 18 Jahren ist der Dortmunder Felix Heinemann das jüngste Mitglied der deutschen Mannschaft bei den diesjährigen Weltmeisterschaften. Erst vor wenigen Wochen gelang ihm der Gewinn der Bronze-Medaille im Vierer-mit bei den U23-Weltmeisterschaften. Als Krönung gab es nun noch die Nominierung zur Weltmeisterschaft der offenen Altersklasse. „Diese Saison hatte für mich wirklich viele schöne Wendungen. Schon die Nominierung zur U23-WM war eine kleine Überraschung. Dass ich jetzt noch zur offenen WM fahren darf, ist einfach das Highlight“, erzählt der Dortmunder, der in diesem Jahr auch noch sein Abitur erfolgreich absolviert hat. Trotzdem reist er nicht ohne Ambitionen nach Frankreich, wie er verrät: „Für mich ist es natürlich schon ein toller Erfolg, bei so einem Event dabei zu sein. Aber mit unserem Achter wollen wir natürlich nicht nur mitfahren.“ Wenn es für ihn so läuft wie bei den U23-Weltmeisterschaften dürfte am Ende einiges drin sein. Dort gelang es Heinemann, seine Mannschaft so zu motivieren, dass sie im Endspurt noch von einem abgeschlagenen letzten Platz auf den Bronze-Rang vor fuhr.

Insgesamt treten etwa 1300 Athleten aus 77 Nationen im Kampf um die Medaillen an. Die deutsche Nationalmannschaft ist mit 90 Athleten in 25 Bootsklassen für die Titelkämpfe gemeldet.
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