Souveräner Turniersieg in Arnsberg

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Turniersieger SV Westfalen Dortmund (Foto: SV Westfalen Dortmund)
Der SV Westfalen Dortmund zeigte sich beim jährlichen Turnier des SV Aegir Arnsberg gut gerüstet für die neue Wasserballsaison.

Die Titelverteidigung gelang ohne Niederlage und darf als starkes Signal an die Konkurrenz verstanden werden. Das Teilnehmerfeld bestand aus Lüdenscheid, Werne, Unna, Arnsberg, Bochum und Dortmund. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ im leider viel zu warmen „Nass“- Bad in Arnsberg.

Gerade in den ersten Spielen legten die Westfalen durch eine sichere Verteidigungsarbeit und überfallartige Gegenstöße schnell den Grundstein für die überzeugenden Siege. War ein schneller Konter nicht möglich, wurde durch einen guten strukturierten Angriffsaufbau die Abschlussmöglichkeit gesucht und oft gefunden.

Besonders zu erwähnen: Der besser positionierte Mitspieler erhielt die Pässe. Da auch die nötige Effizienz beim Abschluss vorhanden war, wurden die ersten Spiele gegen Unna, Werne, Arnsberg und Lüdenscheid sehr überlegen gewonnen. Im letzten Spiel des Turniers wurde der Turniersieg zwischen den ebenfalls verlustpunktfreien „Blau-Weißen“ aus Bochum und den Dortmundern ausgetragen. Aufgrund des leider nicht durchgehend tiefen Schwimmbeckens, war diese Partie extrem taktisch geprägt. Gegen die mit Spielern des TV Unna verstärkten Bochumer, wurde die Verteidigungsarbeit der Schlüssel zum 6-4 Sieg der Dortmunder.

Die Westfalen, mit den dunklen Kappen, spielten zuerst auf das Schwimmtor und begannen sehr abgeklärt gegen lauernde Bochumer. Schneller stand es 3-0. Der Anschlusstreffer der Bochumer wurde mit dem 4-1 umgehend gekontert. Dortmund verpasste in dieser Phase allerdings durch unkonzentrierte Abschlüsse schon früh eine Entscheidung herbei zu führen. Mit dem 4-1 ging es in die Pause. In den zweiten 11 Minuten suchte Blau Weiß den Erfolg über ihr starkes Center- Spiel, sowie über die gefährlichen Schützen ab der Fünf-Meter-Linie. Da Westfalen reagierte und die Verteidigung auf eine Center Doppeldeckung und auf konsequentes Decken des starken Schützens der Bochumer optimierte, kamen die Bochumer nur sehr sporadisch zum Erfolg. Zwar kam Bochum recht schnell zum 2-4, doch sollte der zwei Tore Abstand für den Rest des Spieles bestand haben. Die Westfalen verstanden es, bei eigenem Ballbesitz den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen und die Zeit runter zu spielen. Da aber immer wieder am Ende dieser Angriffe ein Westfale in Abschlussposition kam, hatten die Westfalen auch selber gute Tormöglichkeiten – was sich an den zwei Toren auf das Stehtor ablesen lässt. Zudem muss erwähnt werden, dass hier versäumt wurde, noch effektiver mit diesen Torchancen umzugehen und das Ergebnis noch eindeutiger zu gestalten.

Als Turnierfazit lässt sich festhalten, dass die Westfalen mittlerweile gut zusammen spielen und alle neuen Spieler integriert sind. Zudem konnten auch schwächere Spieler ihre ersten Minuten auf dem Feld für die Westfalen sammeln.
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