Sport für Flüchtlinge beim SuS Derne 1919

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Flüchtlinge und Spieler des SuS Derne zeigen, wie ein gutes Miteinander funktionieren kann. (Foto: Schmitz)
Dortmund: SuS Derne |

Um Flüchtlinge in Derne besser zu integrieren, lud der SuS Derne diese zu Freundschaftsspiel und Training ein. Die Idee fand großen Anklang.

Ein Treffen zur Bundesligaübertragung im Vereinheim des SuS war wohl der Beginn einer guten Beziehung zwischen den Flüchtlingen und Vereinsmitgliedern des SuS Derne, denn eine Person aus den Reihen der Flüchtlinge, aus Armenien stammend, erhielt sofort den „Spitznamen“ Mkhitaryan, bezogen auf den BVB-Spieler Henrikh Mkhitaryan, was zu allerseits guter Laune beitrug. Seit März trainieren die ersten Flüchtlinge bereits mit den Senioren des SuS, was wohl den Ausschlag zu einem Freundschaftsspiel gab. Es kamen nicht nur die interessierten Fußballspieler unter den Flüchtlingen, sondern auch ihre Familienangehörigen als „Fans“ mit zum Spiel. Bei diesem zählte nicht das Ergebnis, sondern das Miteinander sowie das Zusammensein und Kennenlernen, auch nach dem Spiel.

Durch das Sporthaus „Teamsport Philipp“ , einem Partner des FLVW Kreis 11 Dortmund, wurden Sportschuhe zu besonders vergünstigten Preisen für die Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, die der Sozialbeauftragte Abbasse So übergab.
„Bis zum heutigen Tag darf diese Vereinsaktion als die wohl unbürokratischste in Sachen Integration und Miteinander bezeichnet werden“, so der SuS Derne.
Es müssen nicht immer besonders öffentlichkeitswirksame Aktionen sein, so der Verein. Aktionen so unbürokratischer Art wie die des SuS Derne in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Sozialarbeiter Abbasse So führen vielleicht sogar schneller zum erwünschten Erfolg und könnten sogar als Beispiel dienen.
Zur Zeit steht eine weitere Derner Aktion in Zusammenarbeit mit Abbasse So an. So plant man gemeinsam ein Fußballturnier zur Völkerverständigung durchzuführen, für das nur noch ein passender Termin gefunden werden muss.

Der SuS Derne wird sich in Sachen Integration und Miteinander auch weiterhin engagieren, gleich ob auf bürokratische oder wie bisher auch unbürokratische Weise, um die menschliche Beziehungen zu den ihm mittlerweile schon sehr nahestehenden Flüchtlingen weiter ausbauen zu können.
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