Vier Verletzte - einer schwer - bei Verkehrsunfall auf der Kemminghauser Straße

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(Foto: Geiß)
Dortmund: Kreuzung Kemminghauser/Walter-Kohlmann-Straße |

Vier verletzte Personen, eine 61-jährige Frau davon schwer, gab es bei einem Zusammenstoß zweier Pkw am Montagabend (4.7.) gegen 19.45 Uhr im Bereich der Kreuzung Kemminghauser/Walther-Kohlmann-Straße am Rande Kirchdernes. Die in einem Pkw eingeklemmten Personen wurden von den Rettungskräften schonend und patientengerecht gerettet.

Ein 62-jähriger Mann aus Waltrop, so teilte die Polizei heute (5.7.) mit, wollte von der Walter-Kohlmann-Straße nach links auf die Kemminghauser Straße abbiegen. Als die Ampel Grün zeigte, ließ ein ihm entgegenkommender 34-jähriger Dortmunder, der mit einem Lkw seine Fahrt geradeaus fortsetzen wollte, dem Pkw auf der Kreuzung den "Vortritt". Während des Abbiegevorgangs fuhr jedoch ein 21-jähriger Lüner mit seinem Auto auf dem Seitenstreifen rechts neben dem Lkw vorbei in die Kreuzung ein. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Ersten eigenen Aussagen zufolge hatte der 21-Jährige Probleme mit seiner Bremse.

Dabei wurden der 62-Jährige, der 21-Jährige sowie ein 18-jähriger Dortmunder, Mitinsasse im Wagen des Waltropers, leicht verletzt. Die Beifahrerin des 62-Jährigen, eine 61-jährige Waltroperin, wurde schwer verletzt. Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Zwischenzeitlich landete auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 an der Unfallstelle, jedoch nur, um einen Notarzt abzusetzen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 17.000 Euro.

Die Kreuzung musste bis gegen 23.15 Uhr komplett gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr ab.

Die Ermittlungen dauern an.

Glück im Unglück: Während der Rettungsmaßnahmen wurde durch die Feuerwehr der Brandschutz sicher gestellt. Problematisch dabei war, dass im Nachhinein festgestellt wurde, dass im zweiten am Unfall beteiligten Pkw zusätzlich einen Gastank verbaut war, bei dem besondere Vorsicht für Betroffene und Einsatzkräfte gilt.

Insgesamt waren 32 Kräfte der Feuerwachen 2 (Eving) und 1 (Mitte), sowie die Spezialeinheit Bergung der Wache 1 tätig. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber vor Ort.
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