Adventsmärkte trotzten den Wetterkapriolen // Nur am Samstag spielte Petrus wirklich mit

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Erstmals in Regie des Stadtbezirksmarketings Innenstadt-Ost (in der Bildmitte hinten Neu-Organisator Heinz-Dieter Düdder9 schmückten die Körner Kindergartenkinder den beleuchteten Weihnachtsbaum vor dem Salon Lütkefent am Körner Hellweg. Dafür gab's wieder Stutenkerle als Belohnung. (Foto: Schmitz)
 
Die Damen der Deutschen Bühne 1878/Dortmunder Theate- und Karnevalsgesellschaft hatten an ihrem Stand beim Körner Adventsmarkt am Hellweg am Samstag offensichtlich Spaß. (Foto: Schmitz)

Ungeachtet der Wetterkapriolen mit Regen und Wind am Sonntag können die Veranstalter der diversen Advents-, Weihnachts- und Christkindlmärkte im Dortmunder Osten ihre Veranstaltungen am ersten Advents-Wochenende doch als Erfolge verbuchen.

Zahlreiche Gäste vergnügten sich bei den Adventstreffs in Körne am Hellweg und in St. Liborius, beim Neuasselner Adventsbasar, beim Kurler Weihnachtsmarkt und den beiden traditionsreichen Christkindlmärkten der katholischen Gemeinden in Brackel und Wickede – den vielen zahllosen ehrenamtlichen Helfern sei Dank.

Rund 100 Kinder der drei Körner Kindergärten Matthäus, Libori und Berliner Straße (Fabido) schmückten beim Adventsmarkt am Körner Hellweg erstmals unter Regie des Stadtbezirksmarketings den großen Weihnachtsbaum vor dem Salon Lütkefent. Auch viele Erwachsene fanden Zeit und Muße, um sich auf die Adventzeit einzustimmen.

„Wenn man sieht, wie die Kinder sich freuen, hat sich der Aufwand gelohnt“, fasst Michael Liskatin vom Stutenkerl-Sponsor Sparkasse seine Eindrücke bei der Verteilung des Backwerks zusammen. Nicht zu vergessen: Hildegard und Günther Reitzki von den ZWAR-Singers, übergaben die Spendengelder, die sie in diesem Jahr mit ihrer Drehorgel gesammelt haben: Je 620 €uro erhielten der Elterntreff Dortmund und der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst.

„Unser Fazit kann nur positiv ausfallen“, freuten sich auch Martina und Dieter Rohrbeck über den Erfolg des 33. Kurler Weihnachtsmarktes an der Werimboldstraße. „Obwohl die Aussichten für den Sonntag auf Sturm standen, trotzten die Organisatoren und die vielen großen und kleinen Besucher den Unbilden des Wetters.“ Zelte gegen Regen waren aufgestellt. Die Stände mit kleinen und großen Mitbringseln wie die Getränke- und Essenstände waren geschützt vor möglichem Regen aufgebaut worden.

Gleich nach dem Familiengottesdienst strömten die Gäste auf den Kurler Kirchplatz an der Werimboldstraße, genossen gute Gespräche in netter Atmosphäre und dazu die Leckereien. „Ein grosses Lob an alle“, so Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Rohrbeck. Ihr Fazit: „Der Weihnachtsmarkt war klasse.“

Nach einem Jahr Zwangspause wegen der Toilettensanierung an der Fichte-Schule belebten der Förderverein und die ihn unterstützenden Vereine und Einrichtungen den Neuasselner Adventsbasar auf dem Schulhof an der Haslindestraße am Samstag mit Erfolg. Ein Höhepunkt wie in früheren Jahren war wieder einmal der Besuch des Nikolaus, der Stutenkerle verteilte.

Und auch bei den traditionellen Advents- und Christkindlmärkten der katholischen Kirchengemeinden in Körne (St. Liborius), Brackel (St. Clemens) und Wickede (Vom Göttlichen Wort) feierte man draußen eben so gut und so lange es eben ging – viele Aktivitäten spielten sich aber auch wieder in Sälen und/oder in der Kirche ab, zudem hatten auch hier die Organisatoren wegen der Wettervorhersage gut vorgesorgt.

Annette Weber, Pfarrgemeinderatsvorsitzende im Pastoralen Raum Dortmund-Ost und langjährige Organisatorin des Brackeler Christkindlmarktes St. Clemens, freute sich, dass mit dem Reinerlös von rund 10.000 Euro wieder einige Projekte unterstützt werden können. Viele Besucher hatten sich von der Regen- und Sturmwarnung nicht abschrecken lassen und nutzten die diversen Angebote der Brackeler Traditionsveranstaltung auf dem Gemeindegelände an der Flughafenstraße, aber auch die Gelegenheit, Bekannte und Freunde zu treffen für gute Gespräche. Weber ergänzt: "Leider zwang das Wetter dann doch dazu den Markt etwas früher als sonst zu beenden, aber trotzdem war es auch für Organisatoren und Mithelfer ein schöner Tag, die viele Arbeit hat sich gelohnt."
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