IKG-Skifahrt zum 40.Mal nach Jochgrimm

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  Dortmund: Immanuel-Kant-Gymnasium |

Fahrt mit der längsten Tradition am IKG


10 Jahre nach der 30.Fahrt zu den auf 2000m Höhe gelegenen Hausbergen "Schwarzhorn" und "Weißhorn", die ich noch als aktiver Kollege miterlebt habe, hat sich am Stellenwert dieser Fahrt nichts geändert.

Unter dem skiläuferischen Aspekt ist es für Anfänger, die stets die große Mehrheit der Teilnehmer darstellen, stets eine Herausforderung, sich den Herausforderungen der wie immer hervorragend präparierten Pisten des Skigebietes in der "Sackgasse mit Hotel" (O-Ton U.Ruhfus) zu stellen, sei es im alpinen Skifahren oder im Snowboarden.

Die Skilangläufer konnten sich in diesem Jahr mit dem "Katthagen-Shuttle" talabwärts in das große Langlaufgebiet des Lavaze begeben um dort in exzellent gespurten Loipen die Pulsfrequenz in die Höhe zu treiben.

105 Schüler der Stufe 9 im Hotel "Corno Nero"


Wie immer war auch diese Fahrt nach den Worten einiger Kollegen ein voller Erfolg, was die zahlreichen mir zur Verfügung gestellten eindrucksvoll Fotos belegen.

Neben den im Vorfeld der Fahrt von der langjährigen Fahrtenleiterin Ulrike Ruhfus angekündigten Jubiläumsüberraschungen wurde den Schülern schon ein "Geheimnis" preisgegeben: zum ersten Mal in der Geschichte der Fahrt fuhr der Schulleiter mit!

In seiner Begleitung reiste ein Ehrengast an: Otto Klappert, der die Fahrt aus der Taufe gehoben hatte und der Vorgänger von Ulrike Ruhfus als Fahrtenleiter war.

Ehemalige erinnern sich bestimmt noch an die berühmte "Klappert-Schlange", eine Ski fahrende Schülergruppe, die sich wie an einer Perlenschnur aufgereiht in kontrollierter Schlangenlinie den Berg hinunter bewegte.

Jochgrimm war rundherum klasse! Ich habe jeden Tag vor Ort genossen!


Dieses Zitat vom Schulleiter Markus Katthagen drückt die uneingeschränkte Begeisterung aus und spiegelt in wenigen Worten die vielen positiven Eindrücke wider, mit denen er in den Schulalltag zurückkam.

Neben dem ihn vollauf überzeugenden pädagogischen Konzept konnte er auch erfahren, zu welchen sportlichen Leistungen Schüler in einem für die meisten komplett neuen Umfeld in der Lage sind.

So konnte er am eigenen Leibe auch erleben, wie anstrengend es ist, mehrere Stunden am Tag an der frischen Luft in 2000m Höhe sportlich aktiv zu sein und wie sehr man die Entspannung und den erholsamen Schlaf herbeisehnt.

Kostenanstieg gefährdet Jochgrimm-Tradition


Der Blick in die Zukunft ist durch die Preisentwicklung etwas getrübt, denn die vor vielen Jahren auf der Schulkonferenz (SK) beschlossene Kostenobergrenze ist für die heutige Zeit völlig unrealistisch.

Auch wenn die SK die Bedeutung der Fahrt klar unterstrichen und den Fortbestand als wichtigen Baustein des Fahrtenprogramms herausgestellt hat, wird man nicht umhinkommen, finanzielle Quellen zu erschließen.

Ulrike Ruhfus bringt es in der aktuellen Ausgabe der Jahresschrift 'ikg intern' folgendermaßen auf den Punkt:

"Wenn diese Fahrt also überleben soll, müssen Ideen her, wie man Geld sammeln kann. Geld, das den Mehrbetrag zu den 400€ ausgleichen könnte. Mit Spenden, Sonderaktionen etc. könnte man es schaffen."

In diesem Sinne sollte es auch für die folgenden Schülergenerationen weiterhin heißen "Auf nach Jochgrimm!"

Fotos: Matthias Farwick, Markus Katthagen
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