Ehrenamtliche Profis helfen Hauptschülern beim Übergang in die Ausbildung

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Ausbildungspatenschaften unter Regie der Kommende (Foto: Schmitz)
Dortmund: Katholische Hauptschule Husen | In den Abschlussklassen 10 der Katholischen Hauptschule Husen dreht sich jeden Dienstag alles um Ausbildung und Beruf. In einem Langzeitpraktikum werden die rund 40 Schüler bis zu ihrer Schulentlassung Gelegenheit haben, einmal wöchentlich in Betrieben mitzuarbeiten, um sich das Berufsleben kennen zu lernen. Begleitet wird dieses Praktikum seit fünf Jahren von sechs ehrenamtlich arbeitenden Ruheständlern, die als Ausbildungspaten mit ihrer vielfältigen Berufserfahrung die Schüler auf dem Weg in den Beruf begleiten.
Die Jugendlichen haben gemeinsam mit den Paten Regeln für die Zusammenarbeit erarbeitet und in einer Vereinbarung unterschrieben. Damit ist eine optimale Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche gewährleistet.

Als die Hauptschule Husen vor sechs Jahren entschied, ein Langzeitpraktikum einzurichten, erklärte sich die Kommende Dortmund, das Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, mit ihrer Stiftung beneVolens bereit, das Ausbildungspatenschafts-Projekt wesentlich mitzugestalten. Ziel des Projekts ist der Einstieg sozial benachteiligter Jugendliche in den Arbeitsmarkt. Im Idealfall finden die jungen Menschen einen Ausbildungsplatz in dem Betrieb, in dem sie während ihres letzten Schuljahres ein Langzeitpraktikum absolvieren. Darüber hinaus erfahren die Mädchen und Jungen Anerkennung und Wertschätzung, sie können ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und praktische Berufserfahrung sammeln. Dieses Anliegen unterstützen die Ausbildungspaten, erfahrene Personen aus Handwerk, Industrie und Verwaltung.

Zusammenfassend lässt sich das Modell so darstellen: Referenten der Kommende Dortmund vertiefen mit den Schülern alles zum Thema Ausbildung und Beruf, zu Bewerbungen und Gesprächsführung. Das Praktikum dient der Erprobung von Berufswünschen. Die Paten begleiten die Arbeitsplatzsuche mit Tipps und Hinweisen in einer persönlichen Beratung. Die Arbeit der Lehrer im Unterricht und der Berufsberatung wird so wirkungsvoll unterstützt und ergänzt.

Am Ende des Projektes 2015/2016 haben fast dreißig Prozent der Schüler eine duale Ausbildung begonnen. Für Hauptschüler ist dies eine überdurchschnittliche Quote und ein Erfolg der Ausbildungspatenschaften.
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