„Wie ticken Unternehmen?“ - Bildungsinitiative business@school am Immanuel-Kant-Gymnasium

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Eine Schülergruppe des IKGs hat Evonik analysiert. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Immanuel-Kant-Gymnasium | Wie funktioniert Wirtschaft und wie arbeiten Unternehmen: Antworten auf diese Fragen konnten fünf Schülerteams des Asselner Immanuel-Kant-Gymnasiums (IKG) innerhalb weniger Wochen erarbeiten.

Im Rahmen von business@school, eine Initiative der Boston Consulting Group, schlüpfen die Schüler in die Rolle von Unternehmensberatern. Die circa 40 Mädchen und Jungen konnten innerhalb von vier Wochen eines der Unternehmen genau unter die Lupe nehmen. Dazu gehörte die Firmengeschichte, ein Steckbrief, die Wertschöpfungskette, die wirtschaftliche Lage sowie Stärken und Schwächen. Auch Empfehlungen an das Unternehmen waren von den Schülern gewünscht. Fünf Unternehmen des Initiativkreises Ruhr standen zur Auswahl Duisburger Hafen AG, E.on SE, Evonik Industries AG, Flughafen Düsseldorf GmbH und Thyssenkrupp AG.
Die Topmanager Dr. Andreas Maurer, The Boston Consulting Group; Eva-Maria Mohnfelder, Duisburger Hafen AG; Antje Engelskind, von E.on SE; Dr. Philipp Zimmermann; Evonik Industries AG; Karl-Heinz Morawietz, Flughafen Düsseldorf; sowie Sophie Tix und Lisa Erlberg, Thyssenkrupp Steel Europe haben die Präsentationen bewertet und den Schülern Tipps gegeben. „Wie ticken Unternehmen? Wie werde ich Unternehmer? Wir wollen die Wirtschaft an die Schule bringen“, sagt Dr. Andreas Maurer. „Das Schöne ist, dass die Schüler freiwillig darauf anspringen. Als ich zur Schule ging, gab es so etwas noch nicht.“
Caroline Slupina, Lea Degner und Fabian Guddert haben den Duisburger Hafen untersucht. „Ursprünglich wollten wir Thyssenkrupp nehmen. Wir waren erstaunt, dass der Duisburger Hafen ein so spannendes Feld ist“, verrät Caroline. Die Schüler haben sich immer wieder in kleineren und größeren Gruppen getroffen, wobei die Terminfindung am Wochenende oft schwierig war, wie Caroline erklärt. „Oft haben wir auch länger gebraucht als gedacht. Wir waren auch überrascht, dass der Hafen so viel investiert“, sagt Lea. „Vor allem in die Begriffe und den Geschäftsbericht mussten wir uns erst mal reinarbeiten“, erinnert sich Fabian. „Schwächen waren beim Unternehmen kaum zu finden.“ Das Feedback der Manager für die Gruppe war hauptsächlich positiv. „Uns hat das Projekt auch einiges gebracht, wir kennen uns jetzt deutlich besser mit Wirtschaft aus“, sagt Lea.
„Das Projekt fand außerhalb der Unterrichtszeit statt. Die Schüler waren also sehr selbstständig“, erzählt IKG-Schulleiter Klaus-Markus Katthagen. In Dortmund hat sich bisher außer dem IKG nur das Mallinckrodt-Gymnasium in der südlichen Innenstadt an dem Programm beteiligt.

Die IKG-Schüler haben eine Kurzversion des normalen Programms absolviert. Informationen zu den anderen Schritten gibt es unter www.business-at-school.net
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