Makellose Bilanz für Andreas Löwe

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Dortmund: Galopprennbahn Dortmund |

Zwei Starter, zwei Siege – so lautet die makellose Bilanz von Altmeister Andreas Löwe, der auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel in diesem Jahr erstmals ins Geschehen eingriff. Ein wahrer Dortmund-Spezialist ist der von Mario Hofer trainierte Emirati Spirit, der auf seiner Lieblingsbahn den dritten Sieg in Folge feierte. Und das bei einem Wetter, bei dem man „normalerweise nicht einmal seinen Hund vor die Tür jagt“, so Dortmunds Präsident Andreas Tiedtke, der sich angesichts der widrigen Umstände besonders bei den treuen Besuchern und Aktiven bedankte.


Andreas Löwe, dessen Assistent der in Dortmund groß gewordene Pascal Werning ist, sattelte seinen ersten Sieger 2016 mit Jarahi in einem Dreijährigen-Rennen über 1.700m. Der 30:10-Favorit mit Michael Caddedu im Sattel enteilte der vierköpfigen Konkurrenz am Ende leicht und locker. Der lange Zeit gut gehende Danish King aus dem Stall von Champion Peter Schiergen wurde am Schluss müde und sogar noch von den beiden Karl Demme-Pferden Irish Valley und Alter Rail abgefangen.

Sogar als ganz heißer 13:10-Favorit war der zweite Löwe-Starter Moscatello zum Abschluss des Renntags gestartet. Und der sechsjährige Wallach, der sich normalerweise in sportlich anspruchsvolleren Gefilden bewegt, gewann überlegen. Dennoch galt es für Jockey Marc Lerner eine Schrecksekunde zu überstehen, denn eingangs der Zielgeraden brach ein Reitbügel und Lerner hielt sich nur mit Mühe im Sattel.

Hattrick für Emirati Spirit


American Day mit viel Speed Seinen dritten Sieg in Folge in Wambel feierte der fünfjährige Wallach Emirati Spirit. In dem Ausgleich III über schnelle 1.200m suchte Nachwuchsreiter Eva-Maria Zwingelstein mit dem 20:10-Favoriten gleich die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Zwar kam Fiorella mit einem guten Finish noch etwas heran, der Hattrick nach zwei Erfolgen im Februar war dem Schützling von Mario Hofer aus Krefeld nicht mehr zu nehmen. Emirati Spirit, der in den Farben des Stalles GHB läuft, hat nun in drei Jahren sechs Rennen gewonnen und alle in Dortmund-Wambel.

„Das ist schon der Wahnsinn so ein Hattrick und das für einen bekannten Trainer wie Mario Hofer“, freute sich Zwingelstein, die in Iffezheim bei Gerald Geisler ihre Ausbildung macht. „Der Rennverlauf hat genau gepasst. Emirati Spirit braucht es, dass man in ein wenig in Ruhe lässt. Und wir konnten an der Spitze unser Rennen machen.“ Für Zwingelstein war es schon der siebte Treffer in diesem Jahr, sie führt damit weiterhin die Rangliste der Rennreiter an.

American Day mit viel Speed


„Diese Viererwette ist öfters getroffen, das denke ich mir mal im Stillen“, sagte Rennkommentator Pan Krishbin mit feinem Humor laut vernehmlich nach der „Wettchance des Tages“, einem Ausgleich IV über 1.800m. Der 30:10-Favorit American Day schoss mit fulminanten Speed durch das Zwölfer-Feld und fing auf den letzten Metern noch den vor Ort trainierten Marientaler, Nightdance Prince und Lord Avenbrook. Krishbin sollte recht behalten: Die Quote der Viererwette fiel mit 8.696:10 relativ bescheiden aus. Wer die Wette mit 50 Cent Grundeinsatz gespielt, durfte sich über aber immerhin noch über eine Auszahlung von 434,50 Euro freuen.

Der Sieger American Day wird von Axel Kleinkorres trainiert, im Sattel saß Bayarsaikhan Ganbat. Die beiden hatten schon zum Auftakt des Renntags durch Polarstern (139:10) für eine schöne Überraschung gesorgt. Die weiteren Sieger des Renntags: Orsella (58:10) von Besitztrainer Manfred Türk mit Stefanie Hofer, der belgische Gast Barbados Bob (Trainer Kevin Fievez / Sara Vermeersch / 40:10) und Air Attack (25:10) mit Francisco Franco Da Silva für den in München ansässigen Trainer John David Hillis. Galopprennen in Dortmund
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