Brackeler VdK-Chef Harry Schulz will nicht mehr: Rücktritt für Ende 2016 angekündigt

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Lange Jahre führte Harry Schulz den VdK Brackel. Die Mitgliederzahl wuchs, nicht jedoch die Bereitschaft, im Vorstand mitzuarbeiten. Jetzt will er Ende 2016 zurücktreten. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Restaurant "Bei Angelo" |

58 Mitglieder des Sozialverbandes VdK Brackel trauten bei der Versammlung gestern (16.9.) im Vereinslokal „Bei Angelo“ ihren Ohren nicht: Vorsitzender Harry Schulz verkündete hier, im Dezember 2016 mit der Jahresabschlussfeier sein Amt niederzulegen.

Von Rücktritt war bei ihm schon öfters die Rede, doch nun hat er „Nägel mit Köpfen“ gemacht. Grund dieses Rücktrittes: Es sei mit dem momentanen Rumpfvorstand keine geregelte Arbeit zum Wohle der Mitglieder möglich. Seit zwei Jahren bemühe sich der Vorsitzende um einen kompetenten Stellvertreter. Gefunden wurde niemand. Viele scheuten auch die Arbeit und die Verantwortung im Vorstand, sagt Schulz.

Der Vorsitzende gab zu, bei seiner Arbeit für die momentan 533 Mitglieder überlastet zu sein. Den VdK-Kreisverband habe er über diesen Schritt auch bereits informiert.

Rettungsversuch bei Klausurtagung im November


Im Rahmen einer Klausurtagung in Brilon vom 2. bis 4. November will Schulz zu retten, was zu retten ist. „Ich will es noch mit Anstand zu Ende bringen“, so Schulz gegenüber dem Ost-Anzeiger. Es müsse zumindest über den Dezember 2016 hinaus gewährleistet sein, dass ein Finanzvorstand, Kassierer und Stellvertreter, die finanziell anfallenden Dinge regelt. Denn ohne diese unterschriftsberechtigten Leute und somit ohne Geld, können keine Versammlungen mehr durchgeführt werden.
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