Neues Zuhause für die Orang Utans

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Wiedereröffnet wurde jetzt das Regenwaldhaus im Zoo. Komfortabel sind die Einrichtungen für die Orang Utans. (Foto: Klinke)

Sieben Monate dauerte die Renovierung. 215000 Euro kosteten die Arbeiten. Stadträtin Birgit Zoerner öffnete das Regenwald Haus wieder für Bewohner und Zoobesucher und kündigte gleich Arbeiten an weiteren Anlagen an, die für das Zukunftskonzept Zoo Dortmund 2023 errichtet oder erneuert werden.

„Im Rahmen des Zukunftsprogramms Zoo werden wir Zug um Zug die Gehege, Häuser und Becken sanieren und teilweise sogar neu bauen. Die Sanierung des Regenwaldhauses ist ein schönes Beispiel, wie wir den Zoo artgerecht für unsere Tiere und attraktiv für die vielen Besucher weiter umgestalten werden.“, sagt die Dezernentin.
Im neu eingerichteten Gehege leben die Orang-Utans jetzt in einer einzigartigen Wohngemeinschaft mit den Tapiren. Kletterstrukturen und Inneneinrichtung der Heimat von Sumatra-Orang-Utan Walther und seiner Sippe sowie die ungewöhnlichen Schabrackentapire waren in die Jahre gekommen. Nach 14 Jahren wurde die Erneuerung nötig.
Tieren werden Kletter- und Spielmöglichkeiten, Ruheplätze und Liegeflächen geboten. Verschiedene Plattformen in Augenhöhe der Besucher ermöglichen die Beobachtung von Interaktionen, gegenseitiger und eigener Körperpflege, Futteraufnahme oder Eltern-Kind-Beziehungen.
Baumhütten gibt es als schützenden Bereich. Chef Walther, hat bereits eine der Hütten als Lieblingsplatz ausgesucht. Tapirmann Jinak, der auf eine neue Partnerin wartet, kann die Stämme als Scheuerbäume nutzen und genießt die abwechslungsreiche Neugestaltung seines Wohnzimmers.
Auch an anderen Stellen wird fleißig gebaut. Die Japanischen Larvenroller, die bislang eher unscheinbar in einer kleinen Anlage im Eingangsbereich gehalten werden, sollen noch im Juni in ihr neues Gehege umsiedeln. Sie sind die einzigen Vertreter ihrer Art in Europa und ein Geschenk des Zoodirektors von Tokyo.
Der Förderverein Zoofreunde Dortmund legt letzte Hand an die begehbare Ibisvoliere, die noch im Sommer eröffnet werden soll. Mehrere Vogelarten der Uferlebensräume werden hier ein Zuhause finden.
Das Raubtierhaus wird grundsaniert. In wenigen Wochen beginnen auch die Arbeiten an den Außenanlagen, so dass im nächsten Sommer ein neues Löwenrudel einziehen kann.
Das Becken der Seelöwen und Seebären muss geflickt werden. Im Vorgriff auf den vorgesehenen Neubau der Robbenanlage wird das Becken so gestaltet, dass es in die künftige Anlage integriert werden kann.
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