1. Jugendforum plant Hilfe für Opfer der Flut

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In der Hombrucher Jugendfreizeitstätte diskutierteb die Jugendlichen mit den Politikern. (Foto: Otworowski)

Die Botschaft ist klar, eindeutig und ganz aktuell. Das Hombrucher Jugendforum will den Opfern der Flutkatastrophe helfen.

Dortmund-Hombruch. Dafür haben die Jugendlichen mit Politikerinnen und Politikern aus Rat und Bezirksvertretung beim ersten Treffen in der Jugendfreizeitstätte Hombruch viele kreative Einfälle entwickelt. Mit einem Spendenskatecontest soll Geld für die Betroffenen gesammelt werden. Die Jugendlichen wollen Waffeln und Kuchen backen, Würstchen grillen und alles für den gleichen guten Zweck verkaufen. Vertreterinnen und Vertreter der Politik könnten dafür die Schirmherrschaft übernehmen. Außerdem sollen Kinder aus den Überflutungsgebieten in den Sommerferien zu einem Ferienlager nach Dortmund eingeladen werden.
„Wir nehmen die Botschaft des Jugendforums sehr ernst und werden so schnell wie möglich versuchen, diese Vorschläge zusammen mit Jugendlichen und Politik umzu-setzen“, verspricht Angelika Schmitt vom Jugendamt Dortmund. Die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung hatte das 1. Hombrucher Jugendforum gemeinsam mit den Teams der Freizeitstätten in Hombruch und Eichlinghofen organisiert. Mit dem Ergebnis der Auftaktveranstaltung ist die Sozialarbeiterin sehr zufrieden. „Die 25 Jugendlichen und sieben Politiker haben intensiv und lebendig diskutiert“, berichtet Angelika Schmitt. Dabei seien interessante Themen angesprochen worden, an denen gut weitergearbeitet werden könne.
Das ist ganz im Sinne der Politikerinnen und Politiker. „Von euch müssen Ideen kommen, was ihr erwartet“, sagte Hans Semmler den Jugendlichen in seiner Begrüßung, in der er auch die langjährigen guten Kontakte zwischen Jugend und Politikern im Stadtbezirk Hombruch betonte. Der Bezirksbürgermeister war mit seinem Stellvertreter Ulrich Steinmann, Ratsmitglied Thorsten Hoffmann sowie Inge Albrecht-Winterhoff, Hans-Jürgen Grotjahn, Markus Demtröder und Wilfried Rupflin aus der Bezirksvertretung gekommen, um mit den Jugendlichen zu diskutieren.
Neben der Flutopferhilfe ist den jungen Menschen der Ausbau des Skateparks neben der Freizeitstätte an der Kieferstraße ein wichtiges Anliegen. So möchte nicht nur Carlo (14), dass eine Lagerhalle zum Indoorskaten angemietet wird. Auch eine Beleuchtung wäre nicht schlecht, damit man die Skateranlage im Winter nach 17 Uhr benutzen könne. Mehr Ausflüge und Tagesfahrten stehen ebenso auf der Wunschliste wie eine Verbesserung des Bolzplatzes.
Zur besseren Verständigung zwischen jungen und älteren Menschen sollte es einen Graffiti-Workshop für Erwachsene oder - in Anlehnung an das Jugendforum - ein Jung- und Alt-Forum geben.
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