TuS Bövinghausen: Kraftakt für neues Vereinsheim

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Bisher verfügt der TuS Bövinghausen nur über ein Umkleidegebäude. Ein Vereinsheim will der Klub aus eigener Kraft finanzieren.

Mit einem Kraftakt versucht der TuS Bövinghausen, sich einen Traum zu erfüllen: ein neues Vereinsheim.

Rund 150 000 Euro soll der Neubau auf dem Sportplatz an der Provinzialstraße kosten. Das klingt viel, ist aber im Vergleich zu anderen Vereinsheimen eher günstig. So soll das neue Vereinsdomizil für den SV Urania an der Evastraße rund 600 000 Euro kosten. In Bövinghausen versucht der TuS, den Neubau aus eigener Kraft zu stemmen.

Mit Hilfe von Mitgliedern und Sponsoren will der Verein rund 117000 Euro aufbringen. Eine Finanzierungslücke von rund 33000 bleibt aber. Der Vereine erhoffte sich nun Unterstützung von der Bezirksvertretung. Nicht vergeblich.

Engagierte Jugendarbeit

Die Lütgendortmunder Bezirksvertreter begrüßten einhellig die Initiative des TuS Bövinghausen. „Sehr unterstützenswert“, befand Erika Wehde (SPD). Viel Lob gab es auch aus den anderen Fraktionen. Zumal, so Reinhard Gallen (Bürgerliste), der Klub sich auch stark in der Kinder- und Jugendarbeit engagiere. „Der Verein hat die Unterstützung verdient.“
Die Bezirksvertretung will erst einmal 19000 Euro aus dem Budget für Vereins­initiativen an städtischen Immobilen locker machen. Gut möglich, dass man aus Restmitteln auch noch „den einen oder anderen Tausender nachschieben“ könne, stellte Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp eine weitere Finanzspritze in Aussicht.
Das wäre dann für den TuS Bövinghausen so etwas wie ganz frühes Geburtstagsgeschenk, merkte Reinhard Gallen an. Denn der Verein, in dem einst auch die BVB-Legende Erich Schanko kickte, feiert 2014 sein 110-jähriges Bestehen. (ame)
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