NODÜGIDA: Düsseldorf schaltet das Licht aus

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"Licht aus" heißt es am Montag, 12. Januar. Damit soll ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

Wie am 5. Januar schon in Köln und Dresden ein Zeichen gesetzt wurde, wird jetzt auch in Düsseldorf bei allen Auftritten der Dügida-Bewegung in der Landeshauptstadt das Licht ausgeschaltet.

Das Bürgerbündnis NODÜGIDA ruft auf, am Montag, 12. Januar, auf die Außen- und gerne auch Innenbeleuchtung von Gebäuden auszuschalten, damit die
Rassisten im Dunkeln stehen. Ab Punkt 18.30 Uhr, dem Beginn der Dügida-Veranstaltung, könne den Rassisten so gezeigt werden, dass in Düsseldorf kein Platz für ihre fremdenfeindlichen Ideologien ist.
"Ein dunkles Düsseldorf wäre ein grandioses Zeichen von Menschlichkeit", heißt es von Seiten des Bürgerbündnisses.

Beleuchtung wird ausgeschaltet


Neben dem Rheinturm der IDR wird aufgrund der Initiative von Oberbürgermeister Thomas Geisel auch die Beleuchtung von Gebäuden entlang des Altstadt-Rheinufers, zum Beispiel die des Rathauses und des Schlossturms am Burgplatz, der Tonhalle, der Lambertuskirche und des Ehrenhofes erlöschen. Auch andere historische Gebäude wie die Kaiserpfalz oder die angestrahlten Bäume der Königsallee sind Teil der Aktion. Weiterhin werden auch die Lichter am Riesenrad von Oscar Bruch um 18.25 Uhr abgeschaltet
Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Das ist das richtige Signal, dass in Düsseldorf kein Platz für das Schüren dumpfer Ängste und Ressentiments ist. Düsseldorf ist eine weltoffene Stadt, in der jeder willkommen ist."

Hintergrund:

Nachdem bereits am 8. Dezember eine Demo stattfand, ist es am 12. Januar wieder so weit. Der Düsseldorfer Ableger "Dügida" der rechtsradikalen Bewegung "Pegida NRW" (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) besucht zum zweiten Mal in Düsseldorf, diesmal am Hauptbahnhof Düsseldorf.
Neben den bereits geplanten und noch in Planung befindlichen
Gegendemonstrationen und -Aktionen der Bündnisse in Düsseldorf (17.30
Sammelphase – 18.00 Uhr Beginn (DGB-Haus - Friedrich Ebert-Strasse), sind die Bürger aufgefordert, das Licht auszuschalten.
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