Frauenchor Duisburg gab Benefizkonzert für Flutopfer in Ostdeutschland

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(Foto: Dietrich Köhler-Miggel)
Als im vergangenen Sommer das Wasser sich wieder seine Bahnen im Osten Deutschlands suchte und große Zerstörungen anrichtete, fasste Christa Landes, 2. Vorsitzende vom Frauenchor Duisburg, den Gedanken, dass man hier helfen müsse, und die Idee, ein Benefizkonzert zu geben war geboren.

Und dieses fand nun in der „Jesus Christus Kirche“ in Buchholz an der Arlberger Straße unter Mitwirkung des Kirchenchores der Ev. Gemeinde „Trinitatis“, Leitung Martina Grosse-Verspohl, statt.

Der Chorleiterin des Frauenchores Stefanie Melisch oblag auch die Gesamtleitung des Konzertes.

Im ersten Teil hörte man zu Beginn zunächst einige Kirchenlieder, vorgetragen vom Kirchenchor Trinitatis. „Auf Seele Gott zu loben“ von Johann Steuerlein, folgte die Begrüßung der Konzertbesucher durch Karin Eiselt, 1. Vorsitzende des Frauenchores.

Ein wahrer Klanggenuss folgte mit „Herr, deine Güte“ von Eduard Grell, „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ von Alain Bergese und „Anbetung, Ehre, Lobpreis und Dank“ von Pekka Simojoki.

Der Frauenchor Duisburg knüpfte hier mit schönen Melodien an.

Erfrischend war „Siyhamba“, ein Zulu Traditional aus Südafrika, gefolgt vom „Vater unser“ von Hanne Haller.

Sehr schön auch „Spuren aus Licht“ von Eckhard Bücken oder „The Rose“ von Amanda McBroom. Den Abschluss für den Frauenchor bildete das weltbekannte „I have a dream“ von Benny Anderson.

Bevor es in die Pause ging intonierter der Kirchenchor „Lobe den Herrn, meine Seele“ von Gerhard Ziegler, „Meine Zeit steht in deinen Händen“ von Peter Stauch und „Die Rückkehr“ von Klaus Heizmann nach einer israelischen Weise.

Der zweite Teil des Konzertes sah zunächst wieder den Frauenchor auf der Bühne, der einen bunten musikalischen Reigen rund um die Welt spannte.

Starteten die Damen mit „Lieder sind wie ein helles Sonnenlicht“ von John Barly startete man, um mit „Oh Champs Elysees“ von Mike Wilsh durch Paris zu spazieren. In die Weltmetropole, den „Big Apple“, in den USA mit Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Den Abschluss bildeten „Die Legende von Babylon“ von Frank Farian und „Barbara Ann“ von den Beach Boys.

Pfarrer Dietrich Köhler Miggel wies vor dem Finale noch einmal auf die Verwendung der Einnahmen aus dem Konzert hin, die sich auf 1.600.- EURO beliefen und noch einmal eine schöne Hilfestellung für die Mitmenschen in Ostdeutschland bedeuten.

Das Finale brachte noch einmal den gemischten Chor mit „Lobt den Herrn der Welt“ von Henry Purcell und gemeinsam mit dem Publikum stimmte man ebenfalls noch ein Schlusslied an.

„Singen ist Balsam für die Seele und bereitet Freude, besonders wenn es einem guten Zweck dient!“

An diesem Nachmittag wurde dieser Spruch in Buchholz vom Frauenchor Duisburg und dem Ev. Kirchenchor Trinitatis in die Tat umgesetzt.
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