Bärbel Bas und Mahmut Özdemir zum Equal Pay Day: Frauen haben ein Recht auf mehr!

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Frauen erhalten im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger Gehalt als Männer. Deshalb wird am morgigen 19. März zum 8. Mal der Equal-Pay-Day in Deutschland begangen. Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir erklären dazu: „Leider müssen wir auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen auch dieses Jahr wieder mit dem Equal Pay Day hinweisen. In Zukunft möchten wir diesen Tag aber gerne aus unserem Kalender streichen. Das Schließen der Lohnlücke ist eine Frage der Gerechtigkeit.“

Bärbel Bas sagt: „Seit über 50 Jahren gilt das Gebot der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer. Doch die Realität sieht immer noch anders aus.“ Zwar sei die Lohnlücke nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2014 auf 2015 leicht von 22 auf 21 Prozent gesunken. „Einer der Gründe dafür könnte die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sein, von dem überwiegend Frauen im Niedriglohnbereich profitieren“, sagt Mahmut Özdemir. Trotzdem müssten Frauen nach wie vor zweieinhalb Monate mehr arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahresentgelt von Männern zu kommen.

„Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran leider nichts ändern“, sind sich Bas und Özdemir einig: „Wir unterstützen deshalb die Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig in ihrem Vorhaben für das Lohngerechtigkeitsgesetz.“ Dazu gehörten transparente und nachvollziehbare Entgeltstrukturen, betriebliche Verfahren zur Überprüfung von Entgeltgleichheit und eine Berichtspflicht für große Unternehmen zu Frauenförderung und Entgeltgleichheit. Für die beiden SPD-MdB ist klar: „Das Gesetz muss jetzt schnell kommen. Frauen haben ein Recht auf mehr!“
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