Ursachen und Behandlung von Haarausfall bei Männern

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Haarausfall bei Männern
 
Haarausfall Therapie

Haarausfall ist eine Krankheit, von welcher vor allem Männer betroffen sind. Meist lässt sich Haarausfall auf die Gene zurückführen, selten wird er durch eine Erkrankung verursacht. Die Behandlungsmethoden für Haarausfall hingegen gestalten sich vielseitig. Neben speziellen Nahrungsergänzungsmitteln und Tinkturen nimmt die Anzahl an möglichen Therapien laufend zu.

Haarausfall - Vielseitige Ursachen

Viele Männer leiden unter Haarausfall. Bei manchen beginnt die Erkrankung bereits im frühen Alter. Haarausfall kann viele Ursachen haben. Meist hängt er mit dem Hormonhaushalt oder anderweitigen Erkrankungen zusammen. Auch medikamentöse Nebenwirkungen sorgen in seltenen Fällen für eine schwindende Haarpracht. Haarausfall kann aufgrund seiner Ursachen in mehrere Kategorien eingeteilt werden. Der diffuse Haarausfall führt im Großteil der Fälle auf einen Eisenmangel oder medikamentösen Nebenwirkungen zurück. Strenge Diäten können ebenfalls für diffusen Haarausfall sorgen, der jedoch nur vorübergehend sein kann. Kreisrunder Haarausfall hingegen tritt selten auf und führt manchmal auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zurück. Am weitesten verbreitet ist der hormonelle Haarausfall, welcher sowohl bei Männern wie Frauen auftreten kann. Der Haarausfall kann hierbei schon in frühen Lebensjahren auftreten, da die genetische Veranlagung einen Haarausfall verursacht.

Gegen Bluthochdruck und weniger Haare

Um Haarausfall zu bekämpfen, existieren inzwischen mehrere Mittel und Tinkturen. Die Wirksamkeit vieler von ihnen ist allerdings noch nicht bewiesen, sodass sie experimentell verwendet werden können. Dennoch werden zwei Medikamente spezifisch eingesetzt, um den Haarausfall zu stoppen und möglicherweise neue Haare nachwachsen zu lassen. Eines dieser Medikamente ist Minoxidil. Dieses wurde in den 1970er Jahren als Bluthochdruckmittel eingeführt. Da das Medikament für vermehrten Haarwuchs sorgte, wurde es bald wieder abgesetzt. In Form von Lösungen und Schäumen jedoch kam es wieder auf den Markt. Werden diese in die Haare gerieben, sollen sie nicht nur den Haarausfall stoppen, sondern an den angewandten Gebieten für erneuten Haarwuchs sorgen.

Dauerhafte Einnahme

Ein anderes Medikament, welches bei Männern großen Erfolg zeigt, ist Finasterid. Das Mittel soll gegen Prostatavergrößerung helfen, sorgt gleichzeitig für weniger Haarausfall und neue Haare. Der Grund hierfür liegt im enthaltenen Testosteron, sodass alle Arten von Haarausfall mit dem Medikament behandelt werden können. Die Umwandlung des Testosterons in Dihydrotestosteron wird durch Finasterid weitestgehend gebremst, sodass auch der Haarausfall ausbleibt. Zusätzlicher Haarwuchs ist dennoch nicht bei allen Patienten vorhanden. Beide Medikamente müssen selbst finanziert und dauerhaft genommen werden, damit die Wirksamkeit bestehen bleibt. Werden sie abgesetzt, kann der Haarausfall wieder einsetzen.




Spezielle Therapien gegen Haarausfall

Eine weitere, stark verbreitete Methode sind spezielle Therapien, welche den Haarwuchs anregen und gleichzeitig den Haarausfall stoppen sollen. Diese Therapien sind ebenfalls selbst zu finanzieren und werden von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. Der Vorteil dieser Therapien liegt in der Tatsache, dass sie auf den Patienten zugeschnitten werden. Wird die Ursache für den Haarausfall erkannt, kann für diese eine spezielle Therapie verwendet werden. Solche Therapien sind beispielsweise die AC-Therapie, welche vor allem Haarausfall aufgrund von Stress und Anspannung der Kopfhaut behandelt. Eine weitere sehr beliebte „Therapieform“ ist die Haartransplantation, welche mit zwei Methoden vertreten ist (mehr Infos zum Thema Haarauswall mit AC-Therapie).

Beide Methoden erfordern viel Geduld und lange Anwendungsdauer. Sind die Haare allerdings einmal verpflanzt, wachsen sie normales Haar. Dennoch können sie mit dem Alter ausdünnen, sodass lichtes Haar trotz Haarverpflanzung auftritt. Die Haartransplantation gilt als teuerste Behandlungsmethode, da sie im Durchschnitt zwischen 3000 und 8000 Euro kostet. Kostengünstiger hingegen ist die Anwendung unterschiedlicher Nahrungsergänzungsmittel und Tinkturen aus der Apotheke. Während die Tinkturen direkt auf die Haare bzw. Kopfhaut aufgetragen werden, müssen die Nahrungsergänzungsmittel über langen Zeitraum eingenommen werden, bevor sich erste Verbesserungen zeigen.
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