Andrè Lotterer behauptete mit Rang drei in China den zweiten Platz in der Meisterschaft

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Andrè Lotterer im Audi (Foto: Audi / Motorracetime.de)
 
(Foto: Audi / Motorracetime.de)
Audi hält den bislang spannendsten Titelkampf in der vierjährigen Geschichte der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC bis zum Finale offen. In China erreichten der Duisburg André Lotterer zusammen mit Marcel Fässler und Benoît Tréluyer den dritten Platz und behaupten damit vor dem Finale weiterhin Rang zwei in der Fahrerwertung der Weltmeisterschaft. Im Regen hat sich Audi beim siebten Saisonlauf in China zeitweise an der Spitze behauptet.
Im Qualifying auf dem Kurs von Shanghai belegte André Lotterer im Audi R18 e-tron quattroen vierten Startplatz mit einer Zeit von 1.44,645 Minuten. Die erste Startreihe ging an die beiden Porsche 919 Hybrid mit Bernhard/Hartley/Webber und Dumas/Jani/Lieb gefolgt zweiten Audi Audi R18 e-tron quattro mit Di Grassi/Duval/Jarvis.
André Lotterer: „Wir haben in den Trainings Fortschritte gemacht. Unser Auto ist für das Rennen gut ausbalanciert, das gibt uns Zuversicht. Die Zeit war okay, aber wir waren auf der schnellsten Runde vielleicht etwas vorsichtig unterwegs. Im Verkehr fanden wir keine freie Runde. Deshalb waren die Zeiten einfach nicht konkurrenzfähig. Nun müssen wir unsere Kräfte im Rennen optima nutzen.“
Lucas di Grassi/Loïc Duval/Oliver Jarvis (Audi) führten das Rennen ebenso wie ihre Teamkollegen Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (Audi) im Verlauf der dritten Rennstunde an. Bei konstantem Regen war der Audi R18 e-tron quattro voll in seinem Element. Die Audi-Fahrer fuhren gute Rundenzeiten, obwohl der spezielle Kurs in Shanghai Rennwagen mit stärkeren Hybridsystemen bevorteilt. „Wir haben damit gezeigt, dass wir einen Nachteil unter gewissen Bedingungen sogar mehr als ausgleichen können“, sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.
Als der 5,451 Kilometer lange Kurs abtrocknete, zog das Audi Sport Team Joest in der Schlussphase bei beiden Autos frühzeitig Slickreifen auf und setzte seine Gegner unter Druck. Platz zwei kam in Reichweite, war aber durch eine Full-Course-Yellow-Phase am Ende nicht mehr möglich. Am Ende erreichten der Duisburg André Lotterer mit Fässler und Tréluyer den dritten Platz und standen somit zum siebten Mal in Folge in der aktuellen Saison auf dem Podest. „So haben wir 15 Punkte gesammelt und behaupten weiterhin den zweiten Platz in der Fahrerwertung“, sagte André Lotterer bei seiner Zielankunft stellvertretend für seine beiden Teamkollegen. Der Duisburger fuhr auch die schnellste Rennrunde.
Chris Reinke, Leiter LMP von Audi Sport, resümierte das Wochenende: „Unsere Leistungen waren heute gut und wir haben bis zum Schluss einen spannenden Kampf geliefert. Wir waren fahrerisch stark, technisch zuverlässig, die gesamte Crew hat super gearbeitet und wir haben taktisch gut agiert. So haben wir die Titelentscheidung bis zum Finale offengehalten.“
Die ersten beiden Plätze sicherte sich Porsche und damit auch den Sieg bei den Herstellern. Nach sechs Stunden und 169 Runden kamen Bernhard/Hartley/Webber im Ziel an, gefolgt mit einem Rückstand von +26,294 Sek. überquerte Dumas/Jani/Lieb die Ziellinie.
Die Entscheidung in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC fällt in drei Wochen beim Finale in Bahrain am 21. November. CS/Motorracetime.de
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