Maximilian Götz fährt im Samstagsrennen der DTM auf dem Nürburgring in die Punkte

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Maximilian Götz beim Start zu Rennen 1 am Samstag auf dem Nürburgring (DTM) (Foto: Thomas Simon / Motorracetime.de)
 
Mit der Nummer 84, Maximilian Götz vom AMC Duisburg
Nürburg: Nürburgring | Im Samstagsrennen der DTM auf der Kurzanbindung des Nürburgringes konnte der Pilot des AMC Duisburg, Maximilian Götz, nach einen harten Kampf und spannenden Duellen den zehnten Rang erreichen und sich noch einen Meisterschaftspunkt sichern. Im zweiten Rennen am Sonntag blieb nach einer Fünf-Sekunden-Strafe und beschädigten Mercedes nur Rang 23.
Nach dem ersten Qualifying belegte er den Startplatz 12. Doch der Start verlief nicht optimal für Götz und büßte Plätze ein. Im Verlauf des Rennens über 30 Runden kämpfte er sich wieder nach vorne. Im Rennen kam es wieder zu einem Kontakt mit Mattias Ekström, dennoch konnte er das Rennen auf Platz 10 beenden.
Maximilian Götz: „Das Ergebnis ist letztlich in Ordnung, aber es wäre noch mehr drin gewesen. Ich habe am Start so gut reagiert, dass ich dachte, es wäre ein Frühstart gewesen. Deshalb habe ich den Start kurz abgebrochen und dadurch zwei Positionen verloren – das war etwas ärgerlich. Als ich schließlich nach einigen Runden wieder zurück auf Position zehn war, musste ich mich nach hinten verteidigen. Dabei hat mein Auto leider etwas abbekommen und danach wurde es schwierig. Berechnet man all diese Faktoren mit ein, war Rang zehn okay. Mattias Ekström hat nach dem Rennen ein bisschen Stunk gemacht, ich verstehe allerdings nicht warum. Wir werden auf der Rennstrecke vermutlich keine Freunde mehr werden. Er ist nicht selten derjenige, der Zwischenfälle mit anderen Fahrern verursacht. Das war im Samstagsrennen ähnlich. Er hat mich getroffen und angeschoben. Wir waren nach dem Rennen bei den Stewards, die meine Ansicht bestätigt haben. Der Zweikampf war fair und sauber und ich habe mir absolut nichts vorzuwerfen.“
Sieger wurde der Tabellenführer Marco Wittmann im BMW, gefolgt vom Markenkollegen Tom Blomqvist und dem Audipiloten Jamie Green.
Nach seiner Aufholjagd in die Punkte im ersten Rennen, hatte sich Maximilian Götz im zweiten Lauf der DTM auf dem Nürburgring viel vorgenommen. Im Qualifying kam der Mercedes-AMG Pilot allerdings nicht über die letzte Startreihe hinaus. Im Rennen kämpfte er sich am Start sofort um einige Positionen nach vorne, bis ihn eine Strafe nach einem Zweikampf erneut zurückwarf.
„Der Start und die erste Runde waren gut – da konnte ich einige Positionen gewinnen. Danach hatte ich einen harten Fight gegen Rockenfeller und da Costa. Nach der Fünf-Sekunden-Strafe war das Rennen leider gelaufen“, erklärt Maximilian Götz. „Aber wenn man von hinten losfährt, ist es generell schwierig, weit nach vorne zu kommen. Nach den vielen Berührungen war mein Auto auch noch beschädigt. Es war einfach der Wurm drin. Insgesamt also leider ein Rennen zum Vergessen für mich.“
Im Rennen am Sonntag siegte Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt Sportsline), gefolgt von Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG) und Marco Wittmann (BMW Team RMG), der seine Tabellenführung ausbauen konnte
Bereits in zwei Wochen möchte der 30-Jährige wieder angreifen. Das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2016 findet vom 23. bis 25. September auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests statt. „Es wird meine Premiere! Ich bin tatsächlich noch nie auf dem Hungaroring gefahren. Ich werde mir vorher viele Videos auf Youtube ansehen und ein bisschen auf der Spielkonsole üben. Das Layout habe ich ohnehin im Kopf. Zudem ist der Kurs neu asphaltiert, also wird es gewissermaßen für alle Fahrer eine Premiere. Ich bin fest überzeugt, dass wir in Budapest wieder im Spiel sein werden.“ CS / Motorracetime.de
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