RESG Walsum - Spieler bei der niederländischen Nationalmannschaft

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Alexander Nottebohm (Foto: Tim Krause)
 

Interview mit Alexander Nottebohm


Gestern Morgen um 10 Uhr begann das Abenteuer Weltmeisterschaft für unseren Roten Teufel Alexander Nottebohm. Alexander wurde als Spieler für die Niederländische Nationalmannschaft für das Turnier nominiert. Von Valkenswaard ging es mit dem Bus ins französische La Roche – sur – Yon, wo die WM vom 22 bis 28 Juni stattfinden wird. Kurz vor der Abfahrt hat uns Alexander nochmal Rede und Antwort gestanden.

Alex erst mal Glückwunsch zur Nominierung! Wann hast du davon erfahren?

Alexander: Vielen Dank, Ende Mai habe ich vom Verband die Nachricht bekommen, dass ich zum Kader der Weltmeisterschaft gehöre. Beim Training vor der Mannschaft wurde ich darüber informiert. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet, vor allem da ich erst seit Anfang Mai mit den Jungs mit trainiere. Es war völlig überraschend für mich und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Mit welcher Motivation fährst du zum Turnier?

Alexander: In erster Linie möchte ich mein Land gut repräsentieren und einen guten Job mit der Mannschaft machen. Ich freue mich riesig auf das Turnier und ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich bin gespannt was mich erwartet und was ich aus dieser besonderen Erfahrung mitnehmen kann.

Aus dem RESG - Bundesligateam bist du der einzige Teilnehmer - wie haben deine Mannschaftskameraden reagiert?

Alexander: Aus dem Team habe ich ein durchweg positives Echo bekommen, sie gratulierten mir zu meiner Nominierung und wünschten mir viel Erfolg in Frankreich. Als einziger Spieler der RESG dabei zu sein ist für mich schon eine Ehre.

Seit wann trainierst du schon mit der Niederländischen Nationalmannschaft?

Alexander: Ich bin seit Anfang Mai dabei. Lowie Boogers brachte mich auf die Idee bei den Niederländern mitzutrainieren, dadurch dass ich auch einen niederländischen Pass habe. Die Gelegenheit nahm ich wahr und schloss mich dem Team an. Die Entfernung zwischen Walsum und Valkenswaard zum Training war für mich auch überhaupt kein Problem.

Wie ist die Stimmung innerhalb des Teams?

Alexander: Die Stimmung ist wirklich sehr gut, ich wurde hervorragend aufgenommen und man kann schon von einem familiären Verhältnis innerhalb der Mannschaft sprechen. Ich bin sehr froh und stolz dabei zu sein.

Was habt ihr euch für die WM vorgenommen, trotz Hammergruppe ein weiterkommen möglich?

Alexander: Wir spielen gegen den Gastgeber, Spanien und Angola. Erster oder Zweiter zu werden ist da leider sehr unrealistisch. Wir wollen weiterhin im A – Pool bleiben, also wollen wir mindestens 13. werden. Wir versuchen die Gruppenphase so gut es geht zu überstehen, ohne uns dabei „abschlachten“ zu lassen. Spanien ist selbstverständlich klarer Favorit, wir wollen uns teuer verkaufen und das Beste daraus machen.

Drückst du Deutschland auch die Daumen?

Alexander: In erster Linie konzentriere ich mich komplett auf die Niederländische Mannschaft und auf mein Team, Deutschland steht bei mir nicht so im Fokus. Natürlich würde ich mich darüber freuen, wenn die weit kommen würden, allerdings zählt für mich nur die Niederlande bei dem Turnier.

Wie habt ihr euch für die WM vorbereitet?

Alexander: Das Training als Vorbereitung ist natürlich intensiver. Wir haben zwei Mal die Woche in Valkenswaard trainiert, alle haben mehr als 100% gegeben und sind auf das Turnier total fokussiert. Wir hatten auch das ein oder andere Wochenende was wir komplett zum Training genutzt haben. Jeder hat voll mit trainiert und alle haben an einem Strang gezogen.

Die RESG Walsum wünscht seinem Spieler eine tolle Zeit in Frankreich und drückt die Daumen das die selbst gesteckten Ziele erreicht werden

Marcel Faßbender
RESG Pressestelle
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