Rote Teufel sichern sich mit dem Sieg in Remscheid ihr sechs Punkte Wochenende

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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden die Punkte aus Remscheid mit nach Walsum genommen
Remscheid: Sportzentrum Hackenberg | Spielbericht Rollhockey – Bundesliga – Nachholspiel 6. Spieltag

IGR Remscheid – RESG Walsum 2:4 (4:8)

In einem Spiel wo das Schiedsrichtergespann leider das Fingerspitzengefühl vermissen ließ, setzte sich die RESG am Ende verdient mit 4:8 durch. Das Spiel wurde nicht hart geführt, trotz allem standen am Ende 22 Teamfouls auf der RESG – Anzeige. Durch die nicht vorhandene Treffsicherheit von beiden Vereinen bei den Penaltys konnte das Ergebnis so geringgehalten werden und wurde auf Seiten der RESG nicht zweistellig. Angesprochen auf die Schiedsrichter äußerte sich Szalek nach dem Spiel sehr zurück haltend: „Jeder Kommentar dazu ist überflüssig.“ Nach 15. Sekunden wurde das Gespann Niestroy/ Ehlert das erste Mal tätig und zeigte einen Penalty für Remscheid an. Daniel Strieder ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zur 1:0 Führung. In der dritten Minute war es erneut Strieder der auf 2:0 erhöhte. Die Roten Teufel erwischten einen Kaltstart und mussten früh einen Rückstand aufholen. Trotz des Sonntags Termin waren wieder zahlreiche Fans der RESG in der Sporthalle am Hackenberg anwesend und machten sich aufgrund des frühen Rückstandes schon sorgen. Trotz allem zogen die Walsumer ihr Spiel weiter auf und Miguel Vila verkürzte in der siebten Minute auf 2:1. In der 11. Minute hatte Xavier Berruezo die Chance auf den Ausgleich durch einen Penalty, scheiterte aber an Kreidewolf. Pedro Queiros machte es in der 14. Minute besser, indem er einen Ball direkt annahm und aus der Drehung heraus das 2:2 erzielte. Jetzt waren die Walsumer auf ihren Posten und nutzen die Lücken in der Remscheider Hintermannschaft. Pedro Queiros spielte den Ball zu Vila, der drehte das Spiel in der 14. Minute mit seinem Treffer zum 2:3. Eine Minute später war es erneut Vila der auf 2:4 erhöhte. Die Remscheider konnten den Ball nicht entscheidend genug klären und Pedro Queiros legte erneut für Vila auf. Bis zur Halbzeitpause wurden insgesamt noch 4 Penaltys verschossen, wobei Sturla nur einen für die RESG schießen konnte. Daniel Strieder scheiterte zweimal, Alexander Ober einmal. Ärgerlich für die RESG, dass Pedro Queiros in der 23. Minute seine siebte blaue Karte gesehen hat und nun gegen Düsseldorf zu gucken muss aufgrund einer Sperre. Die Penalty Entscheidungen waren nicht immer vertretbar, durch das emotionale Spiel von den Remscheidern wurde die ein oder andere Entscheidung auch zu übereilt getroffen und zu kleinlich entschieden. Walsum hat Moral gezeigt in der ersten Hälfte und verdient das Spiel gedreht.

Genau wie gegen Krefeld kamen die Gastgeber besser aus der Kabine und Ex – RESG Eigengewächs Yannick Lukassen gelang in der 27. Minute der Anschlusstreffer zum 3:4. In derselben Minute gab es erneut einen Penalty gegen Walsum, Lukassen verpasste die Gelegenheit auf den Ausgleich und seinen zweiten Treffer. In der 33. Minute musste Fabian Selbach mit blau vom Feld, Miguel Vila legte sich den Ball für den Penalty zurecht und nutzte die Chance um auf 3:5 zu erhöhen. Ebenfalls in derselben Minute hatte die RESG das 15. Teamfoul erreicht. Kapitän Yannik Peinke machte es besser als seine Teamkollegen davor und verkürzte erneut auf 4:5. Nach dem 10. Remscheider Teamfoul legte sich Vila den Ball erneut zurecht, konnte Kreidewolf aber dieses Mal nicht überwinden. Es ging weiter munter hin und her, auch wenn ein flüssiger Spielverlauf durch die kleinlichen Entscheidungen nicht wirklich möglich war. In der 42. Minute gelang Christopher Berg das Tor zum 4:6, er drückte den Ball glücklich an Kreidewolf vorbei. Xavier Berruezo gelang eine Minute später das 4:7, die beiden Treffer kamen genau zur richtigen Zeit und sorgten für weitere Ruhe im Spiel der Gäste. In derselben Minute wurde Miguel Vila mit „blau“ vom Feld geschickt, Peinke konnte den Ball aber nicht versenken und auch das Unterzahlspiel konnte ohne Gegentor überstanden werden. In der 47. Minute hatte Walsum die 20. an Teamfouls vollgemacht, Daniel Strieder scheiterte aber erneut und konnte keinen weiteren Treffer mehr für die Remscheider erzielen. Sebastian Haas gelang dann, genau wie in Krefeld, der Schlusspunkt in der 48. Minute zum 4:8 Entstand.

Walsum holte wieder das Maximum an Punkten heraus an diesem Wochenende und darf zurecht über die Karnevalspause auf Platz 2 bleiben, mit drei Punkten Vorsprung vor Remscheid und sechs Punkten auf den dritten Iserlohn. Kein Wunder also das Trainer Szalek hochzufrieden war: „Haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, allerdings mit Erfolg etwas das System umgestellt. Der Sieg heute war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Allerdings müssen meine Spieler merken wie die Schiris pfeifen und dementsprechend cleverer agieren.“ Trotz des Einsatzes von Headsets bei den Schiedsrichtern stimmte nicht immer die Abstimmung untereinander. Der Einsatz ist sicher ein guter Weg um die Kommunikation der Schiedsrichter untereinander zu verbessern, bei offensichtlichen Schwalben muss dennoch weiterhin genau geguckt werden.





Statistiken zum Spiel

IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, Y. Lukassen, D. Strieder, J. Dutt, A. Ober

RESG Walsum: T. Wahlen (C), R. Lorz; C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, M. Vila, F. Sturla, N. Rilhas, P. Queiros, S. Haas

Schiedsrichter: C. Niestroy/ T. Ehlert

Torfolge: 1:0 D. Strieder (1.), 2:0 D.Strieder (3.), 2:1 Vila (7.), 2:2 Queiros (14.), 2:3 Vila (15.), 2:4 Vila (16.), 3:4 Y.Lukassen (27.), 3:5 Vila (33.), 4:5 Peinke (33.), 4:6 Berg (42.), 4:7 Xevi (43.), 4:8 Haas (48.)

Zeitstrafen: IGR 2 min (F. Selbach/33.) – RESG 4 min (P. Queiros/ 23. / M. Vila 44.)

Teamfouls: IGR 13 – RESG 22
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