Zweifelhafter Elfer - Glücklose Zebras unterliegen am Millerntor

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Archivbild (Foto: Frank Preuß)
Unglücklich mit 0:2 unterlag der MSV am Montagabend bei St. Pauli und wartet damit immer noch auf den ersten Dreier in dieser Saison. Die Zebras zeigten sich nach der Länderspielpause am Millerntor formverbessert und konnten lange Zeit mit der Truppe von Ewald Lienen mithalten.
Pech hatten die Duisburger in der 32. Minute. Andreas Wiegel fasste sich bei seinem Debüt für die Zebras ein Herz und tankte sich von der rechten Außenbahn bis zum 16er durch. Sein Schuss landete zum Leidwesen der Duisburger nur am linken Pfosten. Die 70. Minute wurde dann zum Knackpunkt des Spiels. Schiedsrichter Rene Rohde zeigte nach einem Zweikampf zwischen Dustin Bomheuer und Lennart Thy auf den Elfmeterpunkt.
Pauli-Kapitän Lasse Sobiech ließ Keeper Ratajczak keine Chance und verwandelte den umstrittenen Elfer.
Als wäre das nicht genug Pech für den MSV, ereignete sich in der 80. Minute das nächste Drama. Der bisher so auffällig spielende Andreas Wiegel musste verletzt vom Platz. Vorläufige Diagnose: Kreuzbandriss. Das 2:0 für St. Pauli in der 87. Minute war dann nur noch eine Randnotiz.
MSV-Trainer Gino Lettieri, der nach dem umstrittenen Elfer vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt wurde, haderte nach dem Spiel: „Ich bin enttäuscht, dass die Jungs für das, was sie geleistet haben, nicht belohnt wurden. Wenn es in der Szene ein Foul war, dann hätte es meiner Meinung nach Freistoß geben müssen.“ Die Zebras hoffen nun, am Sonntag gegen Frankfurt die Wende zu schaffen.
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