Den 60. Geburtstag feierte die Schützenjugend Duisburg-Essen mit einem Festgottesdienst

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Zum Ende des Festgottesdienstes bekam KATHARINA BRÜCK einen RIESENAPPLAUS
 



Mit einem Festgottesdienst feierte der Schützenjugendbund seinen 60. Geburtstag.

In der katholischen Kirche St. Dionysius in Duisburg Mündelheim begann um 17:30 Uhr die Festveranstaltung die als "emotionaler Jugendgottesdienst" angekündigt wurde.
Die Jugend hatte zusammen mit Pastor Rolf Schragmann den Festgottesdienst geplant.

Vor dem Altar wurde passend zum Festgottesdienst und zum heutigen Motto "Das Brücken bauen" eine Brücke aufgestellt. Das "Brücken bauen" war nämlich in der Jugendmesse ein zentrales Thema. Der folgende Sprachdialog zeigte, wie wichtig das Thema Brücken bauen, die Kommunikation und das Miteinander mit anderen Menschen ist.

Der zweite Brudermeister Jürgen Willger (uniformiert) und Steven Schipper in Freizeitbekleidung betraten die Kirchen. Die beiden Herren unterhielten sich im Dialog wobei Jürgen Willger Steven Schipper fragte, was hängst Du denn hier so rum? Sofort kam die Antwort: ach Du, es ist Freitag, nix los, und langweilig wie immer.
Willger erwiderte, dass er keine Langeweile hat, da er jetzt zum Jubiläumsgottesdienst der Jungschützen aus Mündelheim-Ehingen geht, wo er gerne mitkommen kann. Steven Schipper fragend, was soll ich denn da? Ich glaube, das ist nichts für mich.

Als Steven Schipper die aufgestellte Brücke vor dem Altar erblickte, fragte er: eine Brücke in der Kirche? Was soll denn das? Der zweite Brudermeister Willger antwortete darauf, das Motto heute lautet "Brücken bauen" , daher die Brücke - das ist symbolisch gemeint.

Mit dem Lied "Ich lobe meinen Gott" zogen die Fahnen und der Altardienst ein.
Pastor Schragmann eröffnete den Jubiläumsgottesdienst in dem er die anwesenden Gäste recht herzlich begrüßte. Anschließend folgte das Glaubensbekenntnis.

Pastor Rolf Schragmann sprach das Tagesgebet.
Nach dem Gebet folgte eine Lesung "Das Steinhaus", das von zwei Sprechern vorgetragen wurde.

DAS STEINHAUS:

grimmig und unzufrieden saß er in seinem Steinhaus, das er sich selbst erichtet hatte:

mit Steinen von Vorurteilen
mit Steinen von Neid
mit Steinen von Überheblichkeit
mit Steinen von Gleichgültigkeit
mit Steinen von Fouls
mit Steinen von Intoleranz
mit Steinen von Ungerechtigkeit
mit Steinen von Auslachen
mit Steinen von ICH-Sucht
mit Steinen von Waffen!
und er selber wurde - steinhart
ein Stein des Anstoßes ein Stolperstein
ver - steinert

Ein Kind kam an seinem Steinhaus vorbei und bat um Einlass. Das Kind sagte: Ich mag dich! Und das Kind hatte den Stein ins Rollen gebracht.

Der Steinmensch begann:
zuzuhören
zu lächeln
zu streicheln
zu umarmen
zu küssen;


die vielen Steine des Anstoßes wurden zu Eck-Steinen, wurde zu Brücken, wurde zu Wegen. Und er verließ sein Steinhaus zuerst noch zaghaft, unsicher, versteinert,
ängstlich blicklos, dann aber froh. Ein Stein war ihm vom Herzen gefallen als das Kind sagte, ich mag dich! Ich mag dich - das reißt Mauern nieder, räumt Steine aus dem Weg, legt einen Grundstein und schafft Durchbrüche!

Der Höhepunkt des Festgottesdienstes war die fantastische Gesangseinlage
der amtierenden Mündelheimer Schützenkönigin, Katharina Brück. Sie sang mit einer bezaubernden Stimme Halleluja.



Pastor Schragmann trug Matthäus 5,3-12 aus dem Evangelium vor.

Das "Vater unser" wurde gesprochen und alle hielten sich dabei an den Händen.

Es folgte das FRIEDENSGEBET und anschließend die Kommunion.
Während der Kommunion sang Katharina Brück wieder mit einer unglaublich fantastischen Stimme. Danach folgte das Schlussgebet.

Pastor Rolf Schragmann bedankte sich bei den Jungschützenmeistern, bei den Zelebranten und den Mitwirkenden des Festgottesdienstes. Am Ende des Festgottesdienstes gab es für die tolle Gesangseinlage von Katharina Brück einen kräftigen Applaus.

Zum Abschluss sangen alle das Lied "Großer Gott wir lieben dich"

Nach den beeindruckenden Festgottesdienst marschierten die Jugendgruppen, die Vertreter der Schützen und Gäste zum Schießplatz ins Wäldchen zum Ehinger Berg.
Auf dem Schießplatz trafen sich alle Jugendgruppen zum anschließenden großen Prinzenschießen.

Der neue Brudermeister Michael Weicht begrüßte die Jungschützen, die Vertreter der Schützen, Gastvereine, Freunde und alle Gäste, die sich zuvor auf dem Schießplatz eingefunden hatten.

Anschließend begrüßte Pastor Rolf Schragmann ebenfalls hier alle, die sich hier eingefunden hatten. In der Hoffnung auf schönes Wetter wünschte Pastor Schragmann den Jugendgruppen beim Prinzenschießen viel Erfolg ein gutes Gelingen.


Das große Prinzenschießen gewann Steven Schipper. Mit dem 96. Schuss schoss Schipper den Vogel ab und wurde somit PRINZ! Herzlichen Glückwunsch!
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