Würzer, Ortega oder Chardonnay? Weinfest in Borbeck!

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Die Stimmung beim Weinfest auf dem Dionysiuskirchplatz war gut. Dafür sorgte neben den Weinen auch das Rahmenprogramm. Fotos: Debus-Gohl

Der Initiativkreis Centrum Borbeck (CeBo) hatte zum traditionellen Weinfest auf den Dionysiuskirchplatz eingeladen. Nicht nur viele Borbecker nehmen das Fest zum Anlass, das eine oder andere Glas Wein in einer schönen Umgebung zu genießen, auch die vier Winzereien mit ihrem großen Angebot an unterschiedlichsten Eigenerzeugnissen nutzen das jährliche Event, um alten und neuen Kunden zu begegnen.

Elke und Wolfgang Pürschler sind das erste Mal auf dem Dionysiuskirchplatz in Borbeck mit dabei: „Wir kommen aus der ,Grafschaft' Bedingrade und haben im Borbeck Kurier über das Fest gelesen. Wir haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht und können jetzt in Ruhe auch mal etwas Neues ausprobieren“, erzählt Pürschler. „Eigentlich bin ich ja Rotwein-Liebhaber, aber gerade probiere ich den 2015er Würzer, einen lieblichen Weißwein mit feinem Duft“, erklärt er. Elke Pürschler bleibt lieber bei einem trockenen Chardonnay, während Gjami und Gino, die beiden siebeneinhalb Monate alten tibetanischen Tempelhunde, eindeutig Wasser bevorzugen.

Gelegenheit für persönliche Treffen

Frank Kayser, staatlich geprüfter Weinbautechniker spezialisierte sich in Richtung Weinbau und Vermarktung der Weine. Er übernahm 1997 das elterliche Weingut im rheinhessischen Spiesheim und kommt seit 20 Jahren zweimal im Jahr nach Borbeck, zum Marktfest und zum Weinfest.
„Ich bin nur dreimal im Jahr mit meinen Erzeugnissen und dem Weinstand unterwegs“, berichtet er, „zu mehr bleibt mir keine Zeit.“ Das Weingut Kayser bewirtschaftet eine Fläche von 13,5 Hektar Weinbergen und Frank Kayser begleitet den Weg des Weines von der Rebe über das Fass bis zur Flasche. Er freut sich immer auf Borbeck, da viele seiner Kunden hier leben. "Das Weinfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, sich mal persönlich zu treffen."
Das findet auch Irena Merg, die seit 20 Jahren das Weinfest besucht. „Ich habe mit meinem Mann schon die Winzerei in Spiesheim besucht, mir das Weingut angeschaut und natürlich eine Weinprobe vor Ort gemacht. Und wenn Frank Kayser nach Essen kommt, bringt er uns immer Wein mit“, freut sie sich. Weder Gewitter noch Fußballspiele der deutschen Nationalmannschaft halten sie vom Besuch des Weinfestes, dem gemütlichen Zusammensein mit Freunden und dem Genießen von einem oder zwei Glas köstlichen Weines, ab.

Deftig: Schmalzbrote!

Bei der großen Auswahl an Weinen – auch die Weingüter Johannes Schmitz aus Berstheim, Alfred Heil aus Roxheim und Arenz aus Nehren bieten ihre leckeren Tropfen an – ist natürlich auch eine gute Unterlage nötig. Dafür waren wieder Renate Rendschmidt mit ihrem Imbiss, der Flammkuchenstand und die Borbecker mit ihren Schmalzbroten zuständig. Auch für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt, DJ Peter mit Hits von gestern bis heute, die Essener Band „The Fellows“ und die Flotten Socken mit einem Tanzauftritt sorgten dafür, dass sich die Besucher wohl fühlten und im nächsten Jahr wieder dabei sind.

Text: Doris Brändlein
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