Macht und Pracht am Sonntag auf Schloss Borbeck

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Andreas Koerner, Bithe Mafording, Christoph Beckmann, Susanne Asche und Franz Josef Gründges haben ein besonderes Programm auf die Beine gestellt (Foto: Doris Brändlein)



Zum 25. Mal öffnen am zweiten Septemberwochenende in ganz Deutschland rund 7.500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen. In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto "Macht und Pracht“.


Das Motto bezieht sich auf Denkmale, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden: prächtige Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser mit aufwendigem Bauschmuck oder große historische Fabrikhallen.
"Geschichte zum Anfassen" will der Denkmaltag den Besuchern bieten. Der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein (BBVV) und der Förderverein Schloß Borbeck haben dafür ein ganz besonderes Programm auf die Beine gestellt.
„Wir wollen den Besuchern die mit dem Parkpflegewerk begonnene denkmalpflegerische Umsetzung des Parks als historisches Gartenkunstwerk nahebringen. Gleichzeitig werden wir mit unserem Projekt 'Mein Schlosspark – Macht und Pracht in Borbeck' über die herausragende historische Bedeutung des Denkmalparks informieren“, verspricht Dr. Christoph Beckmann, 2. Vorsitzender des BBVV.

Schlosspark bildet die Kulisse

Von 15 bis 18 Uhr bietet der Schlosspark die Kulisse für historische Spielszenen, die an ein wichtiges Ereignis der Stiftsgeschichte erinnern. Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Sachsen (1740-1826), Prinzessin von Polen, Litauen und Sachsen, dargestellt von Birte Marfording im prächtigen roten Gewand, wird mit ihrem höfischen Gefolge den Königlich Geheimen Rat Baron Reinhard Friedrich von Schlechtendahl empfangen. Im Juli vor 230 Jahren traf der Klevische Gerichtsrat im Auftrag von Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. in der Borbecker Residenz ein, um den Erbschutzbrief mit dem Stift Essen aus dem Jahre 1495 zu erneuern.
Historische Spielszenen, dargestellt von Schauspielerinnen und Schauspielern des Kulturzentrums Borbeck und des Theater Extra, musikalische Begleitung durch das Jagdhornbläserkorps KJS Essen „Leo Fehrenberg“ und die Jagdhornbläser Borbeck und Altenessen, ein Rundgang durch den Park an nicht mehr vorhandene historische Orte, wie die künstliche Ruine, die Kaskadenanlage, das Teehäuschen und den Gondelteich – die Besucher können mit allen Sinnen „ihren“ Park genießen.

Kuchenbuffet und Flotte Socken

Und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Schülerinnen des MGB laden mit einem Sektstand zum Anstoßen auf das besondere Ereignis ein. Die "Flotten Socken" sind mit einem Kuchenbuffet und Kaffee vor Ort und das "Traumcafé" der Traugott-Weise-Schule sorgt mit Currywurst für den herzhaften Ausgleich.
Die Technik AG des Don Bosco Gymnasiums unterstützt mit ihrem Fachwissen die komplette Tontechnik – also ist auch für angenehme Klänge gesorgt. Begleitend gibt es mit Unterstützung des Ruhrmuseums und von Grün und Gruga eine Ausstellung von historischen und aktuellen Fotos und Bildkarten in der Neuen Galerie. Sie wird bis Ende September für die Öffentlichkeit zugänglich sein. 

Text : Doris Brändlein
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