CDU Kandidatin will sich einbringen

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Astrid Timmermann-Fechter geht für die CDU im Wahlbezirk 118 Essen-Borbeck/Mülheim ins Rennen um den Einzug in den Bundestag. (Foto: Winkler)

Wie Politik gemacht wird, das weiß sie. Seit zehn Jahren ist Astrid Timmermann-Fechter in ihrer Heimatstadt Marl kommunalpolitisch aktiv, derzeit bekleidet sie das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin. Jetzt stellt sich die Kreisgeschäftsführerin der CDU Mülheim Ruhr neuen Herausforderungen. Sie kandidiert im Wahlbezirk 118 Essen/MH 1 für den Bundestag.

Bei ihrer Antrittsrede im November vergangenen Jahres hat sich die Kandidatin mit den Charaktereigenschaften vorgestellt, mit denen sie auch ihren Wahlkampf überschrieben haben möchte: herzlich-mutig-engagiert.
Erfahrungen im Bundestagswahlkampf hat die 49-jährige ehemalige selbstständige Unternehmerin bereits. 2009 hat die CDU Recklinghausen sie ins Rennen geschickt.

Beruflich in Mülheim engagagiert

Hauptberuflich ist Astrid Timmermann-Fechter seit drei Jahren Kreisgeschäftsführerin der CDU in Mülheim an der Ruhr. „Ich bin der Bitte, für den Wahlbezirk Mülheim/Borbeck zu kandidieren, selbstverständlich nachgekommen“, erklärt die Frau, die sich nach eigenen Angaben „gerne mit einbringt“. „Gerade das macht für mich Politik aus.“
Das 15-köpfige Wahlkampf-Team steht, die Themenschwerpunkte ebenfalls. „Unter verschiedenen Schlagworten - beispielsweise CDU spielt mit, CDU sozial oder CDU packt´s an - werden Aktionen stattfinden“, so Thomas Mehlkopf. Der Vorsitzende im CDU Stadtbezirksverband Borbeck gehört als Wahlkampfleiter für den Stadtbezirk Borbeck mit zum Team.
Geplant sind Gespräche, Aktionsstände, Firmenbesuche und solche von sozialen Einrichtungen. „Den Anfang macht im April die Kita St. Josef in der Schlenterstraße“, hat Astrid Timmermann-Fechter die Termine im Kopf.

Termin vereinbaren

„Für mich ist es spannend, gerade hier in Borbeck viele neue Leute kennenzulernen“, signalisiert die Marlerin Gesprächsbereitschaft. „Und das meine ich ernst, wer möchte, kann mich anrufen und ganz einfach einen Termin vereinbaren.“ Die ehemalige Unternehmerin empfindet es als große Herausforderung, in einer ihr relativ unbekannten Stadt zu kandidieren. „Ein Problem sehe ich darin nicht, schließlich kandiere ich im Ruhrgebiet. Das ist meine Heimatregion, dazu gehört Recklinghausen ebenso wie Mülheim und Borbeck.“
Eine große Leidenschaft der Kandidatin, die seit 1998 Mitglied der CDU ist, ist die Mitgliederwerbung. Verschiedene Preise hat die 49-Jährige da bereits abgeräumt. „Es fällt mir nicht schwer, Leute von etwas zu begeistern, von dem ich selbst begeistert bin.“

Powerfrau mit klaren Zielen

In ihrem Wahlkreis möchte die Powerfrau ein gutes Ergebnis für ihre Partie einfahren. „Bei den letzten Bundestagswahlen lag die CDU in Borbeck um die 30 Prozent, 35 Prozent würden mit gefallen.“
Gelingt der Sprung nach Berlin, steht das Thema Wirtschaftspolitik ganz oben auf der Wunschliste der neuen Abgeordneten.
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