SPD Frintrop fordert einmal mehr Gemeinschaftsgrundschule

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Ein Rückbau der ehemaligen Walter-Pleitgen-Schule ist nach Ansicht der SPD Frintrop kostengünstiger als ein Neu- beziehungsweise Anbau an der Altfriedschule. Foto: cHER

Die SPD Frintrop lässt nicht locker. Der OV-Vorstand fordert ein mal mehr die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule im Ortsteil. In Frintrop gibt es ausreichend viele Kinder, die ein solches Vorgehen rechtfertigen, ist sich der Vorsitzende Dirk Busch sicher.

Die Aufgabe der Walter-Pleitgen-Schule bezeichnet er nach wie vor als völlig falsches bildungspolitisches Signal an die Bürgerschaft im allgemeinen und vor allem an die Eltern und Kinder im Stadtteil.
Im Schulentwicklungsplan werde resümiert, dass die aktuell einzige Grundschule im Stadtteil den prognostizierten Schülerzahlen nicht gerecht werden kann. "Aus Sicht der SPD fehlt Frintrop, neben der Bildung weiterer Eingangsklassen an der katholischen Altfriedschule, eine Gemeinschaftsschule", so Busch.
Gerade Frintrop mit  seiner Randlage zu Oberhausen und Mülheim biete sich für eine bildungspolitische Offensive an. Doch bislang fehle ein deutliches Signal. "Viel zu viel politische Energie wird in dem Kampf um die aktuelle Nutzung der Walter-Pleitgen-Schule vertan, statt die Bildungsperspektiven für alle Kinder im Stadtteil zu gestalten", kritisiert der SPD-Mann. "Natürlich ist uns die finanzielle Lage der Stadt Essen bekannt."
Doch genau aus diesem Grund sei eine Reaktivierung der ehemaligen Walter Pleitgen Schule unabdingbar. "Der Oberbürgermeister hat mehrfach betont, dass Unterkünfte unter 200 Personen zu teuer seien." Somit dürfte es der Stadt Essen willkommen sein, ein solches Gebäude zu besitzen. "Der Rückbau ist sicherlich billiger als ein Neu-beziehungsweise Anbau an der Altfriedschule. Denn auch die wird mit einem Anbau schnell an die prognostizierten Grenzen kommen."
Busch ist allerdings realistisch: Mit einer schnellen Lösung sei nicht zu rechnen. "Einfach, weil damit eine Fehlentscheidung zugegeben werden müsste."
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