Jana Feldkamp verfolgt EM-Endrunde wahrscheinlich nur vom Sofa aus

Anzeige
Jana Feldkamp in Kanada. Die 19-Jährige hat schon einiges von der Welt gesehen - nicht nur durch ihren Sport. Foto: privat

In dieser Woche beginnt für die tollen Typen der SGS die Saisonvorbereitung. Nicht mit dabei sein wird Jana Feldkamp. Die 19-Jährige macht aber keinesfalls blau. Sie laboriert noch immer an ihrer Verletzung aus der letzten Spielzeit. Im Testspiel der Deutschen U19 gegen die USA zog sich Feldkamp eine Patellaluxation im Knie zu. In La Manga endete für die Hünxenerin ihr ganz persönlicher EM-Traum.

Dabei wollte sie unbedingt mit dabei sein, wenn ihre Mannschaftskolleginnen vom 8. bis 20. August in Nordirland auf Titeljagd gehen. Nun sieht es so aus, als müsste sich die Mittelfeldakteurin aufs Daumen drücken beschränken.
Keine leichte Zeit für die Hünxenerin, die seit dem Wintersemester Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau in Mülheim studiert. Denn seit ihrem vierten Lebensjahr ist Fußball so ziemlich alles für sie. Damals trat sie beim STV Hünxe das erste Mal gegen den Ball, wie heute mit großer Begeisterung und einer gehörigen Portion Talent.

Vor vier Jahren erfolgte der Wechsel an die Ardelhütte

Vor vier Jahren wechselte Jana Feldkamp zur SGS an die Ardelhütte, spielte in der U15 und später in der U17 Bundesliga. Der Sprung in die 1. Frauenmannschaft war der nächste Schritt auf der sportlichen Karriereleiter der 19-jährigen Studentin. Dort spielte Jana Feldkamp jetzt ihre zweite Saison. Die dritte soll folgen, sind die Folgen der Knieverletzung erst einmal komplett ausgeheilt.
SGS-Chefcoach Daniel Kraus plant fest mit Jana Feldkamp. Und auch die 19-Jährige möchte mit der Mannschaft in der Bundesliga noch einiges erreichen. Das Miteinander ist ihr wichtig. Die Hünxenerin ist ein echter Teamplayer. "Ich liebe es, mit anderen zusammen zu spielen."

In der Fußball freien Zeit steht Tennis hoch im Kurs

Das ist für Jana Feldkamp allerdings kein Grund, sich nicht auch in Individualsportarten auszuprobieren, den Mannschaftsgedanken kurzfristig mal beiseite zu schieben. Beispielsweise im Tennis. Wann immer es ihre Zeit zulässt, greift die angehende Maschinenbau-Ingenieurin zum Racket.
Sportlich und beruflich hat sie ihre Ziele klar gesteckt. Was bleibt, ist der Traum von einem gesunden, glücklichen und zufriedenen Leben. Den träumt Jana Feldkamp weiter. Nach der schweren Verletzung vielleicht sogar noch intensiver als vor La Manga.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.