Rollstuhlbasketball: Bears im DRS-Pokal gegen die Großen - Der Deutsche Vizemeister Gotha zu Gast in der Bären-Halle

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Foto (H.J. Twiehaus): Ahmet Dogan (14), einer der besten Playmaker in der Liga und Mannschaftskapitän Jens Hillman (5), mit 20 Punkten pro Spiel der Topscorer, wollen im Pokal wenigstens die zweite Runde erreichen
Essen: Sporthalle Nord-Ost-Gymnasium | Rollstuhlbasketball:
Bears im DRS-Pokal gegen die Großen
Der Deutsche Vizemeister Gotha zu Gast in der Bären-Halle

Nach den bisherigen Erfolgen der Hot Rolling Bears Essen in der Regionalliga freuen sich die Spieler auf den Kampf um den Deutschen Pokal. Die Bears stehen als Sieger des Regionspokals in der Hauptrunde des DRS-Pokal (vergleichbar mit dem DFB-Pokal im Fußball) am Sonntag, 08. November 2015.

In der ersten Pokalrunde gastieren zwei Zweitligisten und der aktuelle Deutsche Vizemeister in der "Bären-Halle". In drei Spielen wird der Teilnehmer für das Viertelfinale ermittelt. Es kommt zu folgenden Spielpaarungen:

11.oo Uhr:
Hot Rolling Bears Essen – Jena Caputs (Absteiger aus der 1. Bundesliga)

13.30 Uhr:
RSB Thuringia Bulls Gotha (Dtsch. Vizemeister 2015) – ASV Bonn (2. Bundesliga)

16.oo Uhr:
Sieger Spiel 1 (vielleicht HRB Essen?) – Sieger Spiel 2

in heimischer „Bären-Halle“, der Sporthalle Nord-Ost-Gymnasium,
Katzenbruchstraße 77, 45141 Essen, gegenüber „Haus des Handwerks“.

Die Bears wollen der „Hecht im Karpfenteich“ sein. Und die Aussichten nach dem ersten Spiel um 11 Uhr gegen Jena Capurt weiterzukommen, sind gar nicht so unrealistisch. In einem Vorbereitungsspiel bei einem Turnier in Heidelberg trafen die „Bären“ auf die „Kapuzen“ aus Jena und besiegten den Absteiger aus der 1. Bundesliga problemlos.

Neben Lars Christink gehören David Hoffmann und Marvin Malsy, die beide mit Doppellizenz spielen, zu den Leistungsträgern der ostdeutschen Gäste. Spielertrainer Lars Christink musste nach dem Abstieg eine völlig neue Mannschaft zusammenstellen, welche in der zweiten Bundesliga-Nord nur schwer in Gang kommt und mit drei Niederlagen in die neue Saison startete.

In der zweiten Partie um 13.30 Uhr, treffen die Thuringia Bulls Gotha und der ASV Bonn aufeinander. Klarer Favorit dürfte hier der Vizemeister aus Gotha sein. Der Kader der Ostdeutschen besteht fast ausschließlich aus Nationalspielern. Es ist schon schwierig, einen oder mehrere Spieler hervorzuheben. Doch sollten Center Aliasksandr Halouski und Playmaker Andre Bienek genannt werden, die mit 28 bzw. 20 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Bundesliga gehören.

Der ASV Bonn wird sich sicherlich nicht kampflos geschlagen geben. Das Team ist mit drei Siegen in die 2. Bundesliga-Saison gestartet und steht zurzeit auf einem Aufstiegsplatz zur ersten Bundesliga. Bei den Bonnern sind es vor allen die "Twin-Tower", Nationalspieler Thomas Becker und Hannfrieder Briel, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Beide erzielen im Schnitt 25 bzw. 18 Punkte.

Um 16.00 Uhr geht’s dann um den Einzug ins Viertelfinale. Der Sieger der Begegnung steht am 12 Dezember unter den letzten acht Teams um den Deutschen Pokal. Bears-Spielertrainer Markus Pungercar sieht das ganz realistisch. „Gegen Jena wollen wir unsere Chancen nutzen. Aber gegen Gotha ist Endstation“, so sein kurzer und knapper Kommentar. Oder hat auch im Rollstuhlbasketball „der Pokal seine eigenen Gesetze“?
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