Mängel an Bahnhöfen im Essener Osten

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SPD-Ratsherr und Landtagskandidat Frank Müller. Foto: PR

Bereits zum zehnten Mal legt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Stationsbericht vor. Mit dem Bericht wirft der VRR einen Blick auf den Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Verbundraum. Bewertet werden die Stationen mit einem dreistufigen System, eingeteilt in Grün, Gelb und Rot. Das Ziel ist eine lückenlose Erfassung des Zustandes der Bahnhöfe und natürlich eine Verbesserung des Erscheinungsbildes der von der Deutschen Bahn betriebenen Haltepunkte.

Für den SPD-Ratsherrn und Landtagskandidaten für den Essener Osten, Frank Müller, zeigt der Bericht „Licht, aber auch Schatten und erheblichen Handlungsbedarf“. So sei es natürlich erfreulich, dass der Haltepunkt Eiberg weiterhin mit Grün bewertet wird oder sich der Haltepunkt Horst von Rot im Vorjahr auf Gelb verbessert hat. „Aber gleichzeitig gibt es auch Stillstand oder gar erhebliche Rückschritte. Wie zum Beispiel bei den Stationen Steele-Ost und Zollverein, die im zweiten bzw. dritten Jahr bei Gelb verharren. Noch schlimmer ist es am Bahnhof Kray-Nord. Hier hat der Zustand nun einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Das ist schlichtweg inakzeptabel!“
Das ärgere ihn genauso wie viele Bürgerinnen und Bürger, gibt Müller unumwunden zu. „Hier verlange ich mehr Anstrengungen von der Deutschen Bahn als Betreiberin der Bahnhöfe. Es ist nicht hinnehmbar, dass an einigen Bahnhöfen seit Jahren nichts vorangeht. Oder noch schlimmer, sogar bergab!“ Das sei nicht im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer und vor allem nicht im Sinne eines attraktiven ÖPNV. Hier gelte es den Finger einmal mehr in die Wunde zu legen, Druck zu machen und schnelle Verbesserungen einzufordern, so Müller abschließend.
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