Kabarettist Dieter Nuhr zeigt großformatige Fotografien in der Galerie Obrist

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Eine verlassene Fabrikhalle fotografierte Dieter Nuhr in Gera. (Foto: Dieter Nuhr)
Essen: Galerie Obrist |

Wäre er nicht Kabarettist geworden, hätte er seinen Lebensunterhalt auch als Fotograf bestreiten können. Dieter Nuhr stellt vom 17. Februar bis 24. März bereits zum zweiten Male Fotografien in der Galerie Obrist aus.

"Eigentlich sogar zum zweieinhalbten Male", korrigiert Galerist Torsten Obrist. Anfang 2015 und auch 2016 waren mit "Fremdes Terrain" I und II bereits Bilder von Nuhr in der Kahrstraße zu sehen.
Nachdem Torsten Obrist vor einigen Jahren eine Ausstellung Nuhrs in Regensburg gesehen hatte, suchte er den Kontakt zu dem bekannten Kabarettisten, von dem nur die wenigsten wissen, dass er einst an der Folkwanghochschule Essen - der heutigen Folkwang Universität der Künste - Bildende Kunst studiert hat. Obrist gelang es, Nuhr mit seinen Bildern nach Essen zu holen.
Auf Reisen quer durch die Welt macht Nuhr "hintergründige Entdeckungen", so formuliert es Obrist. Viele seiner Fotografien zeigen von Menschen verlassene Orte, die noch Spuren der ehemaligen Bewohner aufweisen.
Zwei Jahre sind seit der letzten Ausstellung vergangen und Nuhr hat sich abermals auf ferne Reisen begeben und seine Eindrücke fotografisch dargestellt.
Moldawien, Georgien, Mexiko und die ostdeutsche Provinz finden sich aktuell in den großformatigen Fotografien wieder.
"Dieter Nuhr öffnet uns Fenster zur Welt, anmutig, skurril und letztlich unnahbar", erklärt Torsten Obrist. "Und dabei hat er eine sehr eigene und wiedererkennbare Ausdrucksform entwickelt."


Fenster zur Welt

Zu den einzelnen Bildern hat Nuhr kurze Texte verfasst, die - zum Teil sehr humorvoll - nähere Informationen anbieten.
Gezeigt werden in der Galerie an der Kahrstraße 59 insgesamt 35 Fotografien, die allesamt Unikate sind und natürlich auch käuflich erworben werden können.
Dieter Nuhr ist im Rahmen der Vernissage am 17. Februar ab 18 Uhr vor Ort.
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