Kraftvolles Debüt: "Miraloo"

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Miraloo ist Samirahs erstes Soloalbum. Foto: Label
Die ersten Takte können entscheidend sein. Wenn man sich bei einer Tasse Tee vor den Kamin setzt oder mit Kopfhörern sich im Sofa zurücklehnt und genau jenen Moment erwartet, den es nie wieder geben wird: Das erste Hören der voranschreitenden Dramaturgie des ersten Titels, die ein ganzes Album zerstören kann.

Diese Gefahr besteht bei „Miraloo - Loop Songs“nicht. Mit „I fall for you“ startet Loop-Künstlerin und Sängerin Samirah Al-Amrie ihr erstes Soloalbum. Ein perfekter Start, der nicht nur durch seine Beatboxingelemente überrascht.
Samirah nimmt ihre Hörer auf eine intensive, persönliche Reise, mit gefühlvoller Stimme (wie man sie beispielsweise von der israelischen Sängerin Noa kennt) und kraftvollen Arrangements. Jeder Song ist dabei ein kleines Juwel. Elektronik trifft auf Glockenspiel, arabische Trommel (Darabouka) kombiniert sie mit String-Arrangements. Ihre Einflüsse sind unverkennbar. Drei Herzen schlagen in Samirahs Brust: ein deutsches, ein jemenistisches und ein indonesisches.

Samirahs musikalische Inspirationen sind auf „Miraloo“ spürbar. Sie bewundert Künstler wie Björk, Steve Reich oder Tori Amos.
Über drei Jahre Arbeit stecken in „Miraloo - Loopsongs“, ein Album, das durch seinen Gesamteindruck überzeugt: ein musikalisches Konzept, das seinesgleichen sucht: immer wieder überraschende fesselnde Arrangements und ein Digipack, mit von der Künstlerin selbst erstellten Zeichnungen zu jedem einzelnen Song. Und es ist, als möchte man gemeinsam mit ihr die „Zeit anhalten“. Samirah Al-Amrie lädt dazu ein. Dieses Angebot sollte man nicht ausschlagen.

„Miraloo - Loop Songs“, HGBS Musikproduktion.
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