Kunsthaus zeigt Arbeiten von Absolventen und Schülern der Kunstakademie Düsseldorf

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Kunst liegt immer auch im Auge des Betrachters. (Foto: Stephan von Knobloch)
Essen: Kunsthaus |

Es tut sich was im Kunsthaus an der Rübezahlstraße. Nach und nach werden in diesen Tagen die Werke junger Künstler aus der Düsseldorfer Kunstakademie angeliefert und in Position gebracht. Ab Sonntag, 31. Mai, sind dort bis einschließlich 12. Juli insgesamt 9 künstlerische Positionen zu erleben, die die Bandbreite junger zeitgenössischer Kunst zeigen.

Die ehemalige Schule an der Rübezahlstraße 33 in Rellinghausen ist mehr als 100 Jahre alt und bietet in ihren Räumlichkeiten viel Platz für Kunst. Dabei ist sie kein Musentempel, sondern eine Ausstellungsfläche für jedermann.

Ausstellungsfläche
für jedermann


„Bei uns kann man ganz ungezwungen Kunst erleben“, erklärt Dr. Uwe Schramm, Geschäftsführer und Kurator: „Zur Eröffnung am Sonntag um 16 Uhr kann man auch mit den Künstlerinnen und Künstlern selbst ins Gespräch kommen.“
Einmal pro Jahr gebe es Rundgänge durch die einzelnen Kunstakademien, um Arbeiten zu sichten und künstlerische Positionen zu erleben, so Schramm.
Das Kuratoren-Team des Kunsthauses entschied sich letztendlich in diesem Jahr für Düsseldorf und fand neun Künstlerinnen und Künstler, die nun ihre Arbeiten auch dem Essener Publikum zeigen.

Bekannte
Professorenriege


An der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf zählen Künstlerinnen und Künstler wie Katharina Fritsch, Rita McBride, Rosemarie Trockel, Andreas Gursky, Peter Doig, Hubert Kiecol und Katharina Grosse zur Professorenschaft, die mit ihrem eigenen Werk und individuellen künstlerischen Ansätzen das Erscheinungsbild der Akademie und die daraus erwachsene junge Künstlergeneration prägen.
„Wir haben uns bewusst für unterschiedliche Klassen und Jahrgänge entschieden, aus denen wir junge Künstlerinnen und Künstler ausgewählt haben“, erklärt Uwe Schramm, „einige von ihnen befinden sich noch im Studium, andere zeigen bereits ihre Abschlussarbeiten.“

Unterschiedliche
Klassen und Jahrgänge


So wird ein Überblick über aktuelle Kunst gegeben. „Wir zeigen regelmäßig auch nicht Etabliertes“, ist Schramm wichtig. „Es ist eine Aufgabe von uns, Experimentierräume zu bieten.“
Der Kunsthaus-Besucher, der zur Ausstellung, die jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 15 bis18 Uhr, zu sehen ist, keinen Eintritt zahlen muss, kann sich eigene Zusammenhänge erlaufen oder auch die erstellte Choreographie der Kuratoren übernehmen. Hier spannt sich auch der Bogen zum Ausstellungstitel: „Let`s dance“.
Ob bunte, schrille Schuh-Objekte oder neu zusammengesetzte Möbel, die plötzlich figürlich wirken - das Spektrum ist breit. Auch Videokunst ist im Kunsthaus zu sehen.

Freier Eintritt
zur Ausstellung


Katharina Beilstein, David Czupryn, Vera Keckstein, Johannes Leidenberger, Conrad Müller, Tobias Nink, Nina Nowak, Beatrice Richter und Hedda Schattanik von der Akademie schaffen Kunst, die unterschiedlicher nicht sein könnte und die zum entdecken einlädt.
Möglich, dass ein Rundgang für den Besucher die ein oder andere Überraschung parat hält.
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