Asbestsanierung an der Alten PH

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Mit Flatterband abgesperrt ist die Baustelle an der Alten PH.
Essen: VGSU-Sportstätte |

Asbestsanierung am Gebäudekomplex der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an der Henri-Dunant-Straße in Rüttenscheid. Große Container sind hier aufgestellt worden, um die gefährliche Fracht aufzunehmen und zu entsorgen.
Wie riskant ist diese Maßnahme, zumal der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie (VGSU) gleich nebenan liegt und dort seit Sanierungsbeginn bereits viele Kinder ein- und ausgegangen sind. Der STADTSPIEGEL ESSEN sprach mit Andreas Müller, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung.

Die Firma Gentes aus Düsseldorf ist neuer Eigentümer und Bauherr des 30.000 Quadratmeter großen Geländes, das bereits seit 2005 leer steht und auf dem in Zukunft ein neues Wohnquartier entstehen soll. In direkter Nachbarschaft befinden sich auf circa 3000 Quadratmetern die Räumlichkeiten des VGSU.

Alles gut verpacken


"Wenn Schadstoffe gefunden werden, sind sie nach den Maßgaben der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde zu entsorgen", erklärt Andreas Müller. "Derzeit werden an der Alten PH die Fassadenteile, die asbesthaltig sind, entfernt. Die gesamte Maßnahme wird gutachterlich begleitet. Alles muss verpackt, in Containern gesammelt und entsorgt werden." Wichtig sei, dass die Asbestfasern nicht beschädigt würden, so Müller.
Reicht also an der Henri-Dunant-Straße bei ordnungsgemäßer Entsorgung ein Flatterband mit der Aufschrift "Vorsicht, Asbestfasern" zur Absperrung? "Wenn ordnungsgemäß entsorgt wird, kann dort eigentlich nichts passieren", so der stellvertretende Amtsleiter abschließend.
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